Gute Laune beim Nikolauslauf

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Gut gelauntes Training für den Silvesterlauf: die zwei- und vierbeinigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Pfaffenhofener Nikolaus-Spaß-Rennens.

Pfaffenhofen/Glonn - Die Soli-Aktiven Claudia Schneider und Dirk Hohmann sind die Schnellsten beim Silvester-Testrennen in Pfaffenhofen an der Glonn.

„Ein toller Erfolg!“, freute sich Pfaffenhofens Vize-Bürgermeister Harald Mang, als er sich das Feld des Nikolauslaufs am vergangenen Samstag anschaute: 

Rund fünfzig Personen und ein Hund hatten sich an der Eventhalle der kleinsten Landkreis-Gemeinde versammelt, um am vierten Pfaffenhofener Nikolauslauf teilzunehmen. Eigentlich ist die Veranstaltung als reiner Testlauf für den Silvesterlauf in zwanzig Tagen gedacht, doch mittlerweile ist der Nikolauslauf zu einem echten Geheimtipp geworden. Vor allem wegen der familiären Atmosphäre und vielleicht auch wegen der kostenlosen Weihnachtsgetränke wie Kinderpunsch, Tee und Glühwein sowie Weihnachtsgebäck und Obst. Heuer war eine Delegation der Soli Dachau ins obere Glonntal gereist, mit den beiden erfahrenen Wettkampfsportlern Claudia Schneider und Dirk Hohmann an der Spitze. Hohmann hatte die Laufankündigung in der Dachauer Rundschau entdeckt, Schneider die Info in der Facebook-Gruppe der Soli-Laufgruppe weitergegeben. Die beiden hatten prompt die Nasen auf dem leicht verkürzten Zehn-Kilometer-Kurs vorne: Hohmann trabte als Erster locker durch das Ziel, nach selbst gemessenen 41:41 Minuten – die Pfaffenhofener verzichteten auf eine Zeitmessung, ebenso auf Startgebühren. Hohmanns besonderer Gag: Er hatte sich nicht nur eine Nikolaus-Zipfelmütze über das Haupt gestülpt (wie viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer), sondern sich auch einen weißen Rauschebart umgebunden. Claudia Schneider war mit 44:39 Minuten die schnellste Frau. Auf der halb so langen Strecke schlug der Vorsitzende des VfL Egenburg, Robert Schneider, als Erster an. Bei den Frauen liefen die letztjährige Fünf-Kilometer-Siegerin Steffi Völs und die junge Sophie Kavka als Doppelsiegerinnen gemeinsam ein. Claudia Schneider lobte hinterher: „Eine sehr sympathische Veranstaltung mit einer schönen, aussichtsreichen Strecke!“ Ihr Namensvetter Robert Schneider scherzte: „Als Fünf-Kilometer-Sieger spüre ich schon jetzt die Favoritenlast für den Silvesterlauf.“ Sein Geheimplan: Extra-Trainingseinheiten während der Feiertage. Das sportliche Niveau war hoch: So trabten die Lokalmatadorin Jenny Tratz und die Sittenbacherin Katrin Jacobs schon nach 56 Minuten über die Ziellinie – obwohl sie auf der ersten von zwei Runden einige Kids als Trainerinnen begleitet hatten. 

Tratz wunderte sich: „Da müssen wir die zweite Runde richtig flott gewesen sein.“ Jacobs kommentierte augenzwinkernd: „Wenn jemand rechtzeitig den Westwind abgestellt hätte, wären wir sogar noch eine halbe Stunde schneller gewesen.“ Voranmeldung und weitere Informationen zum Pfaffenhofener Silvesterlauf unter www.silvesterlauf-pfaffenhofen-glonn.de.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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