Fußball/ Eintracht Karlsfeld

Strafstoß besiegelt Schicksal

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Parierte den zweiten Strafstoß ab und hätte fast den ersten entschärft: Keeper Dominik Krueger.

Karlsfeld - Karlsfeld verliert zu Hause gegen Kastl wegen eines umstrittenen Handelfmeters.

Die Schlüsselszene des Landesligaspiels zwischen der Karlsfelder Eintracht und den Kickern aus Kastl spielte sich unmittelbar nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ab. Die beiden Eintracht-Trainer Jochen Jaschke und Sebastian Stangl hatten noch nicht einmal auf der Bank Platz genommen, als Schiedsrichter Benny Woock erneut sein Blasinstrument zückte. Er wollte ein Handspiel von Karlsfelds Rechtsverteidiger Fabio Palermo im Strafraum gesehen haben. „Fabio schwört Stein und Bein, dass er aus kürzester Entfernung angeschossen worden ist“, gab Jaschke später zur Protokoll. Es half nichts. Dominik Grothe lief an und schoss scharf und platziert ins rechte untere Eck, Karlsfelds Keeper Dominik Krueger hatte noch die Finger dran und ärgerte sich mächtig (0:1, 47.). Vor der Partie belauerten sich beide Mannschaften in einer 40 Meter breiten Zone auf beiden Seiten der Mittellinie, nennenswerte Torchancen hatte keines der Teams. Nach dem 0:1 wurde die Stimmung plötzlich aggressiv, ständig lagen Ostbayern am Boden, manchmal mit, manchmal ohne Einwirkung des Gegners. Dass Grothe nach einer Stunde erneut einen Penalty schießen durfte, traf hingegen auf keine Proteste. „Kann man geben“, meinte auch Jaschke nach einem ungeschickten Palermo-Tackling gegen Sebastian Spinner. Grothe wählte dieselbe Ecke, diesmal siegte Krueger (60.). Auf der anderen Seite blieb den Karlsfeldern das Glück versagt, als Kapitän Michael Dietl mit einem satten Drehschuss nur das Lattenkreuz traf (64.). Auch ihre weiteren Chancen vermochten die Hausherren nicht zu nutzen. „Wir haben die ersten zehn Minuten nach der Halbzeit verpennt“, ärgerte sich Jaschke nach dem Abpfiff. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen“, schloss der Coach das Kapitel Kastl ab. Das Ziel sei nun, so schnell als möglich 40 Zähler einzufahren, also zehn mehr als jetzt. Am kommenden Samstag besucht der Liga-Dritte FC Deisenhofen den Zehnten an der Karlsfelder Jahnstraße (13 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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