Jetzt verlässt auch der zweite Spielertrainer den FCP...

Hürzeler verlässt FC Pipinried

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Ende Mai sagt Spielertrainer Fabian Hürzeler nach vier Jahren „Servus“.

Pipinsried - Der Spielertrainer erklärt, warum er den Verein verlassen wird.

Es ist der dritte Schlag in der Pipinsrieder Personalplanung binnen drei Wochen: 

Am vergangenen Freitag meldete sich Fabian Hürzeler telefonisch bei verschiedenen Pressevertretern – darunter die DACHAUER RUNDSCHAU – und erklärte, dass er den FC Pipinsried im kommenden Sommer verlassen wird: „Nach vier Jahren ist es Zeit, einen neuen Schritt zu gehen.“ Sowohl für ihn persönlich, wie für den Verein. Eine Botschaft war Hürzeler besonders wichtig: „Ich werde Conny Höß ewig dankbar sein, dass er mir die Chance gegeben hat, als Spielertrainer erste Erfahrungen zu sammeln.“ Wenige Tage zuvor hatte Hürzelers Spielertrainer-Kollege Muriz Salemovic verkündet, dass er nicht für die Regionalliga zur Verfügung steht. Schon Anfang Januar hatte Manager Roman Plesche seinen Rücktritt erklärt (wir berichteten jeweils). Der kaufmännische Geschäftsführer der FCP GmbH, Uli Bergmann, wurde von Hürzelers Absage offenbar auf dem falschen Fuß erwischt. Denn eigentlich wollte er sich am vergangenen Sonntag mit Hürzeler treffen. Bergmanns bitterer Kommentar lautete: „Salemovic war eh der wichtigere Mann, zu 51 Prozent.“ 

Der Abgang von Plesche und Salemovic spielte für Hürzeler eine wichtige Rolle: „Mit ihnen habe ich zwei wichtige Vertrauenspersonen verloren“, betonte der gebürtige Texaner und setzte hinzu: „Ich habe in Pipinsried nicht nur Freunde.“ Nach dem Abstieg aus der Regionalliga im vergangenen Jahre gab es einige Stimmen beim FCP – bis hinauf in den Vorstand –, die auf eine Ablösung Hürzelers drängten. Bergmann bestätigte nun: „Wir hätten damals schon den Schnitt machen können. Jetzt holen wir ihn nach.“ Dennoch ist erstaunlich, dass ausgerechnet jetzt die gesamte sportliche Führung der Mannschaft den Verein verlässt – immerhin hat der FC Pipinsried eine Sommer- und Herbstrunde hingelegt, die in die Annalen eingehen, mit 60 Punkten aus 22 Spielen, ohne Niederlage und einem phänomenalen Torverhältnis von 74:18. 

Einer der Gründe für die Trennung: Plesche und Hürzeler hatten andere Erwartungen an die kommende Saison als der Verein: Das Duo wollte in der Vierten Liga in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, dem Verein reicht der Klassenerhalt. Der Unterschied liegt im Etat. Der FC Pipinsried steht nun vor einem sportlichen Neuaufbau. Schon am Sonntag Abend wurde ein neuer Sportdirektor installiert: Es wurde wie erwartet Tarik Sarisakal (47), der ehemalige Coach des TSV Jetzendorf und TSV Indersdorf. Wer Trainer wird, ist noch offen. „Wir haben schon weitere Gespräche geführt“, erklärte Bergmann. „Namen will ich aber noch nicht nennen.“ 

Der Kandidat stünde noch in Verhandlungen mit seinem bisherigen Klub.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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