Jetzendorf gewinnt im Derby gegen Pfaffenhofen mit 4:1.

Bereitete mit seinem 2:0 dem Sieg der Jetzendorfer in Pfaffenhofen den Weg: Marc Peuker.
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Bereitete mit seinem 2:0 dem Sieg der Jetzendorfer in Pfaffenhofen den Weg: Marc Peuker.

Der Bezirksligist TSV Jetzendorf hat seine beiden Pleiten der Vorwoche gegen Dornach und Schwabing offensichtlich gut verkraftet. Am vergangenen Wochenende gewannen die Grün-Weißen das Ilmtalderby gegen den FSV Pfaffenhofen klar mit 4:1 (2:0).

Es waren die Söhne zweier ehemaliger Jetzendorfer Trainer, die vor der Pause den Weg zum klaren Erfolg ebneten: Luis Sarisakal, Sohn von Tarik Sarisakal, markierte das 1:0 nach einem Sturmlauf (6.). Marc Peuker, Sohn von Frank Peuker, machte das 2:0 mit einem Kopfball aus kürzester Entfernung (27.). Die Gäste aus dem Oberen Ilmtal wirkten von Anfang gefährlicher. Wobei ihre Gastgeber aus der Nachbar-Kreisstadt sich deutlich besser präsentierten als zuletzt bei 2:5 beim ASV Dachau. Nicht zuletzt, weil die früheren Jetzendorfer Stephan und Fabian Wagner sowie der langjährige Pipinsrieder Thomas Berger für Ruhe in der Defensive und Aufbauspiel der Pfaffenhofener sorgten. Kurz nach der Pause durften sich die Jetzendorfer bei ihrem Keeper Jeremy Manhard bedanken, der im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den FSV-Stürmer Herbert Waas die Oberhand behielt (50.). Ein Konter über Peuker führte zum nächsten TSV-Treffer: Dominik Liebl überwand den Pfaffenhofener Schlussmann Christopher Yaylakci mit etwas Glück zum dritten Mal (52.).

Der FSV-Torhüter stand auch beim vierten Jetzendorfer Treffer im Blickpunkt. Im Strafraumgetümmel wollte er sich auf den Ball stürzen, als Stefan Nefzger über seine ausgestreckten Arme stolperte. Ludwig Dietrich, Sohn des ehemaligen Karlsfelder Trainers Klaus Dietrich, verwandelte den Strafstoß souverän (72.). Den Hausherren gelang noch durch Jose Ceballos der verdiente Ehrentreffer (1:4, 88.).

Die Partie des ASV Dachau beim SV Ampertal Palzing musste verschoben werden, weil sich eine Handvoll Stadtwälder das Coronavirus eingefangen haben. Schon in der Vorwoche musste der ASV sein Gastspiel beim SV Nord Lerchenau aus demselben Grund absagen. Dadurch konnte der TSV Jetzendorf (15 Spiele/32 Punkte) nun am ASV Dachau (13/31) vorbeiziehen. Die Jetzendorfer empfangen am kommenden Sonntag die Lerchenauer (15 Uhr). Der ASV Dachau hat spielfrei.

kho

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