Jetzendorf gegen Sulzemoos

Dramatisches Derby

+
Thomas Edelmann (vorne) und Konstantin Flick

Sulzemoos - Jetzendorf holte in Sulzemoos den 0:2-Rückstand auf, doch zahlreiche Fehl-entscheidungen bestimmten die Partie.

Falls der TSV Jetzendorf den Aufstieg in die Landesliga schaffen sollte, dann kann man eines schon sagen: Schade, dass es dann keine Duelle mit dem SV Sulzemoos mehr gibt. Die Partie der beiden Rivalen hatte wieder einmal Rasse und Klasse und blieb spannend bis zum Schluss: Jetzendorfs Einwechselspieler Stefan Ottilinger gelang in der 93. Minute der Ausgleich.

Jetzendorf krankheitsbedingt geschwächt

Die Sulzemooser gingen mit viel Elan in die Partie, die Jetzendorfer wirkten hingegen wie gelähmt. Schon nach fünf Minuten bot sich für Thomas Edelmann die erste Einschusschance, Rene Röhrls Treffer aus 17 Metern (dem ein Ballverlust von Johannes Haas vorausging) war logisch (11.). Haas machte seinen Fehler wieder wett, als er für seinen geschlagenen Tormann Dennis Pöllner auf der Linie rettete (30.). Jetzendorfs Stammkeeper Christoph Morber fehlte verletzt, ebenso wie Tobias Hofmeister, Alexander Schäffler und Stephan Wagner. Daher in der ersten Hälfte vom Bezirksliga-Tabellenführer wenig zu sehen, bis auf einen Fernschuss von Martin Schröder (32.).

Abseits für Gerechtigkeit

Kurz vor der Pause donnerte Edelmann das Leder an die Latte, Hain staubte ab – doch sein Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt (42.). 30 Sekunden später drückte der Hachinger Ex-Profi die Kugel doch ins Netz, obwohl er mindestens zwei Meter im Abseits stand (2:0, 43.). Ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen.

Max Kreitmair  wurde zur Schlüsselfigur

Nach einer gepfefferten Pausenansprache von Jetzendorfs Coach Harald Maier wirkten die Ilmtaler wie ausgewechselt. Was auch ein dunkelgelbes Einsteigen von Alex Sulzberger gegen Stefan Frimmer bezeugte (58). Max Kreitmair wurde nun mit seinen Ecken und Freistößen zur Schlüsselfigur. Nach einer Kreitmair-Ecke von rechts erzielte Schröder per Kopf den Anschluss (69.), nach einer Kreitmair-Ecke von links Konstantin Flick den Ausgleich, ebenfalls per Kopf (83.) – dem der Unparteiische Florian Schäfer aber die Anerkennung verweigerte. Dem regelgerechten zweiten Jetzendorfer Treffer – ein Abstauber von Ottilinger – ging eine weitere Kreitmair-Ecke voraus.

Weil der SV Manching zu Hause nicht über 2:2 gegen den SV Dornach hinauskam, konnten die Maier-Mannen die Tabellenspitze fürs Erste verteidigen.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Pipinsried holt klaren Derbysieg
Pipinsried holt klaren Derbysieg
Dem ASV fehlen Sekunden zum Sieg
Dem ASV fehlen Sekunden zum Sieg
Eintracht ist wieder ganz oben
Eintracht ist wieder ganz oben
Pipinsrieder Siegesserie gerissen
Pipinsrieder Siegesserie gerissen

Kommentare