Jetzendorf siegt gegen den Fc Moosinning.

Jetzendorf stößt Landesliga-Tor auf

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Jetzendorf jubelt, Moosinning trauert: Ganz links der Schütze des Rückspieltore, Stefan Kellner, rechts FCM-Kapitän Johannes Volkmar.

Jetzendorf - Die Ilmtaler setzen sich in der Relegation gegen Moosinning durch.

Der TSV Jetzendorf hat am Sonntag das Tor zur Landesliga aufgestoßen. 

Nach einem 1:1 (0:1) im Relegationshinspiel gegen den Landesliga-16. FC Moosinning machten die Ilmtaler am vergangenen Sonntag mit einem Treffer in der 90. Minute alles klar: Stefan Kellner vollendete einen Konter über den linken Flügel mit einem präzisen Schuss zum 1:0-Auswärtserfolg. 

Am Mittwoch, 29. Mai, empfangen die Grün-Weißen den Süd-Bezirksligisten SV Neuperlach München (18.30 Uhr). Das Rückspiel geht am kommenden Samstag im Münchner Sportpark Ost über die Bühne (14 Uhr). Nach dem ersten Match gegen Moosinning hatten nur noch wenige Fachleute mit einem Erfolg des Jetzendorfer Teams gerechnet – zu deutlich war die Überlegenheit der Mannen aus dem Erdinger Moos. 

Die Gäste gingen durch einen Treffer ihres Stoßstürmers Daniel Mömkes (0:1, 20.) in Führung und hätten zur Halbzeit locker zwei bis drei Tore nachlegen können – wenn nicht TSV-Tormann Dennis Pöllner einen Sahnetag erwischt hätte. Marc Peuker war es, der mit dem einzigen Schuss der Jetzendorfer auf den FCM-Kasten, die Hoffnung am Leben ließ (1:1, 49.), zusammen mit dem überragenden Pöllner. 

Umso verblüffter müssen die Moosinninger gewesen sein, wie beherzt die Jetzendorfer bei ihnen auftraten. Entscheidend mag gewesen sein, dass beide Trainer mitkickten: Alexander Schäffler bis zur 53. Minute und Martin Schröder in der letzten Viertelstunde. Ein weiterer Grund: Die Stimmung, die die rund 200 mitgereisten Jetzendorfer Fans entfachten. Schäffler erklärte nach dem Schlusspfiff: „Das ist wirklich Wahnsinn.“ Spielerisch wie kämpferisch präsentierten sich die Jetzendorfer in Moosinning eine Klasse besser und erarbeiteten sich zahlreiche Einschussszenen. 

Nun geht es gegen den SV Neuperlach München, der sich gegen den Südwest-Landesligisten SV Cosmos Aystetten mit einem 3:0 im Rückspiel, nach einer 0:2-Hinspiel-Niederlage durchgesetzt hatte. Die Neuperlacher verfügen über einen Spielmacher, der im Dachauer Land bestens bekannt ist: Cenk Imsak (29) spielte 2012 eine halbe Saison beim TSV Dachau 1865 und zog dann für ein Jahr weiter zum FC Pipinsried.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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