Benjamin Rauch trainiert täglich.

Altomünsterer kämpft um Weltmeisterschaft

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Benjamin Rauch trainiert täglich für die anstehende Weltmeisterschaft.

Altomünster - Weltmeisterschaft im Amateur-Kickboxen findet vom 17. bis 22. Mai erstmals in Deutschland statt.

Der Präsident der ISKA Deutschland, Davut Sidal, holte dieses Turnier, zu dem Kämpfer aus der ganzen Welt anreisen, nach Deutschland. Nachdem der Veranstaltungsort 2015 in Portugal lag und 2017 Jamaika ausgewählt wurde, werden die Athleten jetzt im Glaspalast Sindelfingen bei Stuttgart die Titelkämpfe austragen.

Schwarzgurtträger aus Altomünster

Unter den für die Deutsche Nationalmannschaft kämpfenden Athleten befindet sich in diesem Jahr auch Benjamin Rauch aus Altomünster. Der 33-Jährige trainiert schon seit seiner Kindheit verschiedene Kampfsportarten. Der Träger mehrerer DAN-Graduierungen (Schwarzgurt), unter anderem im Kickboxen, ist als Trainer und Kampfrichter tätig.

Bronze bei Europameisterschaft

Nachdem er über mehrere Jahre im Amateurbereich erfolgreich war und neben bayerischen und deutschen Meistertiteln mit Bronze auf der Europameisterschaft auf dem Podest landete, musste er berufsbedingt einige Jahre pausieren. 2015 stieg er erneut für die Kampfsportschule Augsburg in den Ring. Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im November, die mit über 1.500 Teilnehmern aus dem In- und Ausland zu den größten Kampfsportveranstaltungen des Jahres zählt, erreichte er die Vizemeisterschaft im K1-Sparring der Herren unter 91 Kilogramm.

K1: Auch Lowkicks und Kniestöße zulässig

Beim K1 sind neben Schlägen und Tritten zu Kopf und Körper auch Tritte gegen den Oberschenkelbereich, sogenannte Lowkicks, sowie Kniestöße zulässig. Im Gegensatz zum Profibereich wird im Amateurbereich mit zusätzlichem Kopf- und Schienbeinschutz gekämpft. Nun steht mit der Weltmeisterschaft ein Höhepunkt in seiner Sportlerkarriere an, wofür er nahezu täglich trainiert. Beim Kickboxen handelt es sich trotz der Fernseh-Auftritte von Christine Theiss nach wie vor um eine Randsportart. Im Gegensatz zu Profis müssen Amateure für alle anstehenden Kosten in Eigenleistung treten.

Sponsoren gesucht

Daher ist der Altomünsterer derzeit in der Region auf der Suche nach Sponsoren. Jegliche Unterstützung würde ihm helfen und wird vom deutschen Verband mit einer Erinnerungsurkunde gewürdigt. Interessierte Firmen können sich direkt an die ISKA Deutschland unter 0821/80731180 wenden. Weitere Infos zum Sport und zur Weltmeisterschaft finden sich auf www.iska-germany.eu.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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