Eintracht findet seinen Meister

Die Karlsfelder besiegen Angstgegner Landshut mit 2:0 und sind alleiniger Landesliga-Tabellenführer

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Bewahrte die Eintracht vor der Pause vor dem Rückstand: Rückkehrer Markus Eisgruber, seit Saisonbeginn eigentlich Spielertrainer der Karlsfelder Zweiten Mannschaft.

Karlsfeld - Eintracht findet seinen Meister.

„Die schweren Spiele kommen noch“, hatte Eintracht-Trainer Jochen Jaschke schon vor zwei Wochen geunkt und auf die SpVgg Landshut, den FC Unterföhring, den ASV und den jetzigen Tabellenführer SV Erlbach verwiesen. 

Gegen die Landshuter reichte es vor Wochenfrist dennoch zu einem 2:0-Erfolg (wir berichteten). Gegen den Doppelabsteiger FC Unterföhring hat es die Karlsfelder nun erwischt. 0:2 (0:0) hieß es nach 90 Minuten gegen die Mannschaft aus dem Münchner Nordosten, die in den vergangenen zwei Spielzeiten von der Regionalliga bis in die Landesliga durchgereicht wurden. Der Viertliga-erfahrene Leo Mayer hatte die Unterföhringer nach einer knappen Stunde in Führung gebracht, nach einem Doppelpass mit FCU-Kapitän Andreas Faber (0:1, 58.). Marco Tomicic, der vor drei Jahren ein halbes Dutzend Partien für den FC Pipinsried bestritten hatte, machte kurz vor Schluss mit einem Konter alles klar (0:2, 84.). „Wir hatten zu wenig Torchancen“, monierte Jaschke später. Wobei der ansonsten treffsichere Andre Gasteiger seine Karlsfelder in Führung hätte schießen können: Nach 25 Minuten legte der Südtiroler einen Slalomlauf durch die Unterföhringer Hälfte hin, verzog dann aber knapp. 

TSV-Torhüter Markus Eisgruber – der den wegen einer Hochzeit verhinderten Stammkeeper Dominik Krüger vertrat – bewahrte seine Elf kurz vor der Pause vor dem Rückstand, als er einen Schuss von FCU-Spielmacher Michael Marinkovic entschärfte (44.). Der Föhringer verletzte sich beim Zusammenprall mit dem stämmigen Karlsfelder indes so heftig, dass er ausgewechselt werden musste. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gäste ihr Pressing, Mayers Treffer war die logische Folge. Die Hausherren drängten zwar auf den Ausglich, brachten aber keine erwähnenswerte Abschlüsse zu Stande. Joker Michael Dietl stand Jaschke und seinem Kollegen Sebastian Stangl diesmal nicht zur Verfügung. Die Unterföhringer warteten auf eine entscheidende Konterchance, Tomicic nutzte sie. Der TSV Eintracht Karlsfeld ist nun punktgleicher Zweiter hinter dem SV Erlbach (22 Zähler). 

Am kommenden Sonntag treten die Karlsfelder zum Derby beim ASV Dachau an (15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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