Spielertrainer geht nach Hamburg

Von Kultklub zu Kultklub

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FCP-Spielertrainer Fabian Hürzeler zieht nach Hamburg.

Pipinsried - Pipinsrieder Coach Fabian Hürzeler wird Co-Trainer beim FC St. Pauli

Fabian Hürzeler (26) wechselt in den Profifußball: vom Kultklub FC Pipinsried zum Kultklub FC St. Pauli. 

Der langjährige Spielertrainer des FC Pipinsried (2016 bis 2020) ist ab sofort Co-Trainer beim Hamburger Zweitligisten FC St. Pauli, wie Hürzeler der DACHAUER RUNDSCHAU schon am Samstag mitteilte. Hürzeler hatte in den vergangenen Monaten verschiedene Optionen geprüft und sich letztlich für den Klub mit dem Piratenlogo entschieden. Die Hamburger beendeten die Corona-Saison auf Platz 17, mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegaten 1. FC Nürnberg. Der FC St. Pauli trennte sich daraufhin von Trainer Jos Luhukay (56) und inthronisierte mit Timo Schultz (42) einen Fußballlehrer, der seit 15 Jahren im Verein tätig ist, davon zwölf Jahre im Nachwuchsleistungszentrum des Zweitligisten. Als Profi kickte Schultz neben St. Pauli auch bei Holstein Kiel. Hürzeler und Schultz kennen sich seit zwei Jahren, als Hürzeler im Nachwuchsleistungszentrum der Hamburger hospitierte.

„Dort habe ich Timo Schultz kennengelernt“, berichtete Hürzeler am Wochenende der Hamburger Morgenpost (MoPo). „Während dieser Zeit haben wir festgestellt, dass wir viele Überschneidungen haben, wie wir den Fußball ausrichten wollen”, erklärt Hürzeler. „Auch menschlich sind wir im gesamten Trainerteam auf einer Wellenlänge. Für mich ist es der optimale Schritt, um im Profifußball anzukommen”, so Hürzeler weiter. Der zweite Co-Trainer ist ebenfalls ein Novize: Loic Favé, ebenfalls 27 Jahre. Er gilt als „Hamburgs großes Trainertalent“ und „Ehrgeizling“, wie die MoPo schreibt. Für Hürzeler ist es die zweite Karrierestation außerhalb des Großraums München, seine Heimatstadt. Als U23-Spieler kickte er ein Jahr bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim. 

Hürzeler war in den vergangenen zwei Jahren im DFB-Juniorentrainer-Team tätig, zuletzt als U18-Co-Trainer unter Christian Wörns. Er verfügt über die DFB-A-Lizenz und will sich im Herbst erneut um einen Lehrgangsplatz für den DFB-Fußballlehrerschein bemühen, der dazu berechtigt, Profimannschaften zu trainieren.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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