ASV Dachau

Befreiungsschlag des ASV

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Zwei Assistpunkte in Manching: Maximilian Kreitmair.

Manching - Nach drei Niederlagen in Serie setzte sich der Landesligist ASV Dachau  gegen den Aufsteiger, SV Manching, durch.

Nach drei Niederlagen in Serie hat der Landesligist ASV Dachau einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet. Mit 2:1 (0:0) setzten sich die Stadtwälder beim Aufsteiger SV Manching durch, nach Treffern von Maximilian Bergner (47.) und Sebastian Mack (66.). Das späte Gegentor fiel in der Nachspielzeit – ein Abstauber von SVM-Oldie Azad El-Mahmoud (90.+3). So spät, dass selbst bei den in den Schlussminuten notorisch anfälligen Dachauern niemand mehr nervös wurde. Wobei das knappe Ergebnis einen engeren Verlauf suggeriert als sich das tatsächliche Geschehen auf dem Spielfeld darstellte. Überhaupt das Spielfeld. „Dass der Manchinger Platz im Herbst nicht besonders gut ist, war mir ja bekannt“, schüttelte ASV-Coach Frank Peuker den Kopf, „aber so ein Gelände habe ich noch selten gesehen.“ Spielerisch war dort nichts zu holen, die Dachauer warteten hinter der Mittellinie erst einmal ab – schließlich mussten die abstiegsbedrohten Hausherren unbedingt gewinnen. In der Anfangself stand wieder einmal Maximilian Bergner und nicht der zuletzt so erfolgreiche David Dworsky. Peuker begründete: „Bergners Stärke bei ruhenden Bällen und Dworskys Schnelligkeit, speziell als Joker in der Schlussphase.“ Wie zum Beweise setzte Bergner schon früh eine Duftmarke mit einem Freistoß, der knapp am SVM-Gehäuse vorbei strich (15.). Die Manchinger agierten eher ratlos und versuchten vergeblich, mit weiten Bällen die Dachauer Reihen zu überwinden. Als ihr Mittelfeldmann Johannes Drexl doch einmal zum Schuss kam, reagierte ASV-Keeper Artem Bykanov prächtig (28.). Kurz vor der Halbzeit prüfte Maximilian Kreitmair Bykanovs Manchinger Kollegen Thomas Obermeier (40.). Unmittelbar nach dem Seitenwechsel nutzten die Stadtwälder eine Balleroberung zu einem schönen Spielzug: Alexander Delpy flankt auf Sebastian Mack, der auf den am langen Pfosten lauernden Kreitmair verlängert. Der wiederum legt auf Bergner ab (0:1, 47.). Das Eis war gebrochen, nun häuften sich die Chancen. Macks Treffer zum 0:2 – ein Drehschuss mit dem Bauernspitz nach scharfem Kreitmair-Pass – war hoch verdient (66.). Eigentlich hätten Bergner (70.), Mack (75.) und Kulic (80.) den Deckel drauf machen müssen. Doch selbst der späte Gegentreffer änderte nichts am Dachauer Auswärtserfolg. Der ASV Dachau ist von Rang neun zurück auf Rang sieben geklettert (30 Punkte plus ein Nachholspiel). Vorne ziehen SE Freising (46) und Türkgücü München (44) einsam ihren Bahnen. Am kommenden Samstag, den 25. November, tritt der ASV auf dem kleinen Kunstrasen der SpVgg Landshut an (15 Uhr).

kho

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