Landkreis/ASV/Eintracht

ASV und Eintracht lassen es krachen

+
Brachte viermal das Leder im Haidhauser Kasten unter: ASV-Stürmer David Dworsky.

Dachau/Karlsfeld - Die Landesligisten schießen sich in Ligalaune – David Dworsky schlägt viermal zu.

Dachau/Karlsfeld (kho) Die Frühjahrsrunde der Landesliga kann kommen. Zumindest der ASV Dachau kann mit seinem abschließenden Test mehr als zufrieden sein: ein 4:1 (2:1) gegen die SpVgg 1906 Haidhausen. Die Münchner kicken zwar nur in der Kreisliga, sind aber auf Aufstiegskurs und verfügen über namhaften Kader mit dem Ex-Unterföhringer Sebastian Bracher als Spielertrainer, dem früheren Pullacher Toni Rauch im Sturm und dem ehemaligen Garchinger „Kult-Kugelblitz“ Florian de Prato als Strippenzieher. Doch gegen die spielfreudigen Stadtwälder konnten die prominenten Münchner wenig ausrichten. 

Besonders in Torlaune: Angriffsflitzer David Dworsky. Der 21-Jährige schoss sein Team in Führung (1:0, 23.) und legte kurz vor der Pause nach (2:1, 45.), kurz nachdem Christopher Diem nach einem ruhenden Ball ausgeglichen hatte (1:1, 38.). Nach dem Seitenwechsel schlug der ältere der Dworsky-Brüder zwei weitere Male zu (3:1, 72. und 4:1, 75.). Coach Steven Zepeda konnte eine positive Bilanz ziehen: Sein Team hatte sich in Ligalaune geschossen. Die Karlsfelder Eintracht fertigte am vergangenen Mittwoch den Südwest-Landesligisten TSV Gilching-Argelsried sogar mit 5:2 (3:0) ab. Die Treffer verteilten sich zur Freude des Trainerduos Jochen Jaschke und Sebastian Stangl auf mehrere Köpfe (im Wortsinne): Marko Juric eröffnete den Reigen (1:0,12.), Kapitän Michael Dietl setzte das Werk fort (2:0, 18. und 3:0, 32.). 

Nach der Pause durfte Tim Duchale zweimal jubeln (4:0, 51. und 5:0, 63.). In der Schlussphase ließ die Konzentration der Karlsfelder etwas nach: Paul Lindermeier (5:1, 73.) und Nick Schmöller (5:2, 78.) verkürzten für das Team des früheren Pipinsrieder Aufstiegsübungsleiters Wolfgang Krebs. Am Wochenende hatten die Karlsfelder ihren letztjährigen Ligakonkurrenten SV Manching zu Gast. Die 1:2 (0:1)-Niederlage trübte die gute Laune der Eintracht-Verantwortlichen allerdings ein wenig Said Magomedov hatte die Manchinger vor der Pause in Front gebracht (0:1, 42.), Stefan Schauer kurz nach dem Seitenwechsel erhöht (0:2, 49.). Fitim Raqi brachte sein Team durch einen Freistoß zwar wieder heran (1:2, 57.). Doch zu mehr reichte es nicht mehr. Am kommenden Samstag reist der ASV Dachau zum Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg (14 Uhr). Schon um 13 Uhr kicken die Karlsfelder zu Hause gegen den Mitaufsteiger FC Moosinning.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Leidenschaftliches Landesliga- Derby
Leidenschaftliches Landesliga- Derby

Kommentare