Sieg im Spitzenderby

Karlsfelder Eintracht setzt sich gegen SE Freising mit 2:1 durch  

Michael Dietl
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Matchwinner gegen Freising und seinen alten Coach: Michael Dietl.

Die Duelle mit den Nachbarn aus Freising zählen seit jeher zu den Höhepunkten in der Saison. Vor allem, seitdem Alex Plabst bei dem Landesligisten das Sagen hat. Kickte der frühere Stürmer doch einst auch im Karlsfelder Dress und coachte das Team mehrfach, zuletzt vor rund zehn Jahren.

Damals schon dabei: Michael Dietl sowie Dominik und Fabian Schäffer. Ausgerechnet diese drei waren Schlüsselfiguren beim 2:1 (0:1)-Erfolg der Eintracht unter der Woche. Dietl war es, der den Siegestreffer erzielte (2:1, 67.). Nach einem Solosprint und einem platzierten Schuss ins linke untere Eck.

Anfänglich hatten die Plabst-Mannen Vorteile. Ihr Torjäger Andreas Hohlenburger hatte die erste große Chance (10.). Kurz darauf leitete er die Kugel irgendwie zu Co-Spielertrainer Florian Bittner (früher Haching, Unterföhring) weiter, der aus rund 20 Meter ins Tordreieck traf (0:1, 18.). Tormann Dominik Krüger knickte dabei unglücklich um. Er spielte erst weiter und musste aber schließlich passen, Fabian Müske übernahm (56.). Noch in derselben Minute leitete Dietls junger Stürmerkollege Leon Ritter, nach feiner Vorarbeit durch Dominik Schäffer (1:1, 56.). Ein gerechter Zwischenstand. Denn schon kurz vor dem Seitenwechsel hatten Schäffer und Dietl den Ausgleich auf dem Fuße.

Nach Dietls 2:1 wollte Eintracht-Coach Sebastian Stangl (sein Kollege Jochen Jaschke urlaubt) die Führung sichern und brachte den robusten Defensivmann Robert Zott für Dietl (78.). Fünf Minuten später humpelte der Außenverteidiger vom Feld. Er hatte sich das Knie verdreht, ohne Mitwirkung eines Freisingers (83.). Doch die Eintracht ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Nach neun Spieltagen haben die Karlsfelder 22 Punkte auf dem Konto, drei mehr als der FC Unterföhring. Am Samstag besucht der Landesliga-Primus das Schlusslicht Kirchheimer SC (14 Uhr).

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