Fußball

Maximilian Zischler verlässt den FC Pipinsried 

Maximilian Zischler
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Maximilian Zischler (links) verlässt den FC Pipinsried und geht zum SV Donaustauf, so wie wohl auch Christoph Rech.

Der Schlüsselspieler wechselt nach Donaustauf, Abwehrchef Christoph Rech soll ihm folgen.

Er ist einer der zentralen Akteure des Noch-Bayernligisten FC Pipinsried: Maximilian Zischler (31), torgefährlicher Sechser mit einem Auge für Schlüsselsituationen. Der Donaumösler, der bei der Fußballschule des FC Ingolstadt beschäftigt ist, wechselt Donau-abwärts zum Bayernliga-Konkurrenten SV Donaustauf, ein Verein vor den Toren Regensburgs. Zischler geht anscheinend nicht allein: Abwehrchef Christoph Rech (27) begleitet ihn voraussichtlich, wie aus den Reihen der Oberpfälzer zu hören ist. Ist schon Zischlers Abgang ein herber Verlust für den FCP, so reißt Rechs Wechsel eine riesige Lücke im Pipinsrieder Defensivverbund.

Der frühere Junglöwe, der beim SV Jahn Regensburg und dem SV Wacker Burghausen Profierfahrungen sammelte, dirigiert das Team von hinten: Rech leitet die jungen Spieler an, ist technisch perfekt und immer für ein Kopfballtor nach Standards gut. Einen dritten Abgang pfeifen die Dachauer Spatzen schon seit Monaten von den Dächern: der Edeltechniker Daniel Leugner (25) wird ab dem Sommer im Dress des TSV Dachau 1865 tätig sein.

Scheuen die drei Kicker den Aufwand der Regionalliga?

Ein Motiv bei den Dreien könnte sein, dass sie den Aufwand der Regionalliga scheuen – so wie auch vor zwölf Monaten der damalige Spielertrainer Muriz Salemovic. Die drei Kicker kennen den Stress der Vierten Liga von ihren früheren Stationen, so wie auch ihr Ex-Coach. Zumal das Ziel des Dorfklubs nur der Klassenerhalt sein kann, Abstiegskampf ist ab dem ersten Spieltag angesagt.

Dass es Zischler und Rech ausgerechnet in den Regensburger Vorort Donaustauf zieht, mag mit Michael Fischer (31) zu tun haben, einer der Geschäftsführer des SVD. Fischer ist in der Metropolregion München-Augsburg bestens vernetzt, da er viele Jahre beim FC Augsburg II, dem TSV Schwabmünchen und dem TSV Aindling gekickt hat. Anfang des Jahres angelte sich Fischer übrigens auch den früheren FCP-Stürmer Kenan Muslimovic (24).

Am 23. März, will der FC Pipinsried in den Trainingsbetrieb einsteigen. Die Gelb-Blauen benötigen theoretisch noch fünf Punkte aus den letzten acht Partien, um uneinholbar zu sein. Nach den den gegenwärtigen Plänen von Bund und Ländern ist ab dem 22. März wieder Gruppensport im Freien möglich, Allerdings nur bei Sieben-Tages-Inzidenzen unter 100.

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