Team 65 erhält „Leugesstempel“

Leugner wechselt vom FC Pipinsried nach Dachau an die Jahnstraße

Abteilungsleiter Ugur Alkan (links) freut sich über die Verpflichtung von Daniel Leugner (rechts).
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Abteilungsleiter Ugur Alkan (links) freut sich über die Verpflichtung von Daniel Leugner (rechts).

Er ist kein unbeschriebenes Blatt – weder beim TSV Dachau 1865 noch in der Bayernliga Süd: Daniel Leugner. Nach Stationen in den Nachwuchsleistungszentren des TSV 1860 München und dem FC Augsburg spielte der 25-Jährige vier Saisons in der Bayernliga Süd beim SV Pullach, ehe er sich 2019 dem FC Pipinsried und aktuellen Aufstiegsaspiranten anschloss. 

Drei Vorlagen und drei Tore stehen in der durch das Corona-Virus bedingten Saison 2019/21 zu Buche. Zur neuen Saison wird Leugner nach Dachau an die Jahnstraße wechseln und will - neben seiner Tätigkeit als U13-Trainer – dem „Team65“ den „Leugesstempel“ aufdrücken, wie er es lachend nannte.

„Seit letzter Saison ist „Leuges“ bei uns und trainiert zusammen mit Alex Weiss die U13. Dass er unseren Jugendspielern bei ihrer Entwicklung enorm weiterhelfen kann, steht außer Frage”, sagte Teammanager und Abteilungsleiter Ugur Alkan (Jay).

Viele Gespräche habe es gegeben, „dass er auch als Spieler zu uns kommt”, sagte Alkan. Über ein Jahr lang habe man in Kontakt gestanden, bestätigte Daniel Leugner und fügte an „durch Corona dauert sowieso alles viel länger.“ Als es konkreter wurde, sei Wolfgang Moll, Präsident des TSV Dachau 1865, hinzugezogen worden. „Am Ende war es für mich das passende Gesamtangebot und das überzeugendste Konzept“, sagte der 25-Jährige.

„Darüber, dass er sich letztendlich für den TSV Dachau entschieden hat, können wir uns sehr glücklich schätzen. Mit seinen technischen Fähigkeiten und seinem Spielverständnis im Mittelfeld wird er unsere Mannschaft natürlich verstärken. Er ist einfach ein cooler Typ und bringt er immer eine gute Stimmung rein“, zeigte sich Alkan begeistert von dem Transfer. Indes erhofft sich Leugner den Verbleib des TSV Dachau in der Bayernliga Süd. Derzeit steht das Team von 65-Spielertrainer Fabian Lamotte mit 30 Punkten aus 26 Spielen auf dem 14. Tabellenplatz. Acht Spiele stehen aus, nachdem die Saison aufgrund der Pandemie Anfang November erneut unterbrochen wurde. Wie es weitergehen wird, steht in den Sternen.

Das Ziel für Leugner: „Oben mitzuspielen, so wie es bei meinen vorherigen Stationen auch immer der Fall war. Da spielt es sich für einen Schönwetterfußballer und Stimmungsmacher, wie ich es bin, einfach schöner als im Abstiegskampf“, sagte er mit einem Zwinkern.

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