Lokalsport/ Dachau

Punktgleiche Landesligisten

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Sorgte in der Schlussphase für viel Wirbel: Jonas Dworsky (rechts), der hier Verteidiger Marcus Plomer düpiert.

Dachau Karlsfeld  - ASV holt gegen Landshut nur einen Zähler, Eintracht kassiert in Wasserburg drei Tore und eine rote Karte.

Die Karlsfelder Eintracht war zu Saisonbeginn der Überflieger, der ASV Dachau hatte einen Fehlstart zu verkraften. Nach zehn Spieltagen sind die beiden Landkreis-Landesligisten mit jeweils 15 Zählern auf Augenhöhe: die Stadtwälder als Siebter, die Karlsfelder als Achter. Die Dachauer trennten sich mit einem torlosen Remis von der SpVgg Landshut. Ein Ergebnis, dass Trainer Steven Zepeda nicht zufrieden stellte: „Da war mehr drin.“ Vor allem wegen der zweiten Halbzeit, in der seine Jungs die Partie und den Gegner völlig kontrollierten und sich zahlreiche Einschussmöglichkeiten erarbeiteten. Es ging mit einer Balleroberung Maximilian Bergners und anschließendem Acht-Meter-Schuss los (52.), setzte sich mit einem Kopfball von Dennis Bergmann (60.) und einem artistischen Drehschuss von Christian Roth fort (65.). Dann drang Ralf Schubnell von links in den Landshuter Strafraum ein, versäumte es aber abzuschließen. Kurz darauf kam der 19-jährige Jonas Dworsky zum Einsatz und düpierte mehrfach die rechte Abwehrseite der Gäste. Zum Beispiel, als ihn sein Bruder David auf die Reise schickte, die allerdings beim Landshuter Keeper Michael Förster endete (85.). Kurz vor Schluss hätte Andreas Roth für einen Dreier sorgen können (88.). Dass Zepeda dennoch mit einem Zähler leben konnte, lag an der ersten Halbzeit, die eindeutig an die Niederbayern ging. Unter anderem wegen eines 25-Meter-Hammers von Christian Brandl, der an den rechten Innenpfosten klatschte und zurück ins Feld sprang (38.). Die Eintracht-Kicker hatten beim Ligaprimus TSV 1880 Wasserburg nicht viel zu erben: Mit 3:1 (1:1) erwiesen sich die Ostbayern als stärker: Zwei Kopfbälle von Dominik Haas (11., 52.) sowie ein Foulelfmeter seines Bruders Matthias (63.) genügten, um die Schützlinge des Trainerduos Jochen Jaschke und Sebastian Stangl in die Schranken zu weisen. Zwischenzeitlich hatte Fitim Raqi dank eines Handelfmeters ausgeglichen (1:1, 16.). In der letzten halben Stunde waren die Karlsfelder nur noch zu zehnt unterwegs. Schiedsrichter Vinzenz Pfister schickte Marko Juric vom Feld, weil der 27-Jährige in einer Szene einen echt-bayerischen Fluch von sich gab (61.). Der ASV ist seit fünf Spielen ungeschlagen und arbeitet sich langsam nach oben. Die Eintracht hat seit Anfang August nur noch drei Punkte geholt und lebt noch vom tollen Start. Am Freitag sind die Karlsfelder beim Ligazweiten SE Freising zu Gast (19.30 Uhr), die Dachauer treten zeitgleich beim Bayernliga-Absteiger SB Chiemgau Traunstein an.

Kramer

Quelle: Dachauer Rundschau

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