Neuzugang Volland köpft Dachau 1865 zum ersten Sieg.

Ein Last-Minute-Treffer bescherrte dem TSV 1865 drei Punkte gegen Türkspor Augsburg

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Der TSV 1865 Dachau erzielte am vergangenen Samstag einen knappen Sieg in letzter Minute.

Dachau - Neuzugang Volland köpft Dachau 1865 zum ersten Sieg.

Türkspor Augsburg um Trainer Manfred Bender war ein starker Gegner für den TSV 1865. 

Die beiden Vereine trafen am vergangenen Samstag, 13. Juli, aufeinander. Mit Mitterhuber und Goia (beide Türkgücü München), Reichlmayer (FC Pipinsried) und Jevtiv (SV Pullach) hatte Türkspor Augsburg einige Neuzugänge mit Regional- und Bayernliga-Erfahrung verpflichtet. Nicht zuletzt traf der TSV mit Burhan Bytyqi auch auf ein bekanntes Gesicht, das mit dem Ablauf der vergangenen Saison 1865 den Rücken zugekehrt und sich Türkspor Augsburg angeschlossen hatte. Der TSV Dachau fand die ersten Minuten gut ins Spiel. Außenstürmer Sebastian Brey machte über die rechte Seite Druck, ließ seinen Gegenspieler stehen, gab von der Grundlinie eine scharfe Hereingabe, die von Volland und Maric nur knapp verpasst wurde. Kurz darauf versäumte es Stürmer Christian Doll, alleinstehend vor dem gegnerischen Torwart, den Führungstreffer zu erzielen. In der 20. Minute dann der Schock für Dachau, als der Ball nach einem Stürmerfoul an Keeper Maximilian Mayer im Tor landete. 

Nach kurzer Verwirrung und einem Zeig des Schiedsrichters auf den Anstoßpunkt, entschied sich der Unparteiische doch für einen Freistoß zu Gunsten des TSV. Ein zu kurzer Rückpass von Merlin Höckendorff auf Mayer machte es Augsburg einfach den Führungstreffer zu erzielen. Türkspor-Spieler Dusan Jevtic nutzte den Fehler aus und bescherte seinem Team das 0:1. „Es war ein holpriger Start von uns“, meinte Lamotte zum Spiel. Vor dem Pfiff zur Halbzeit machte Höckendorff den Fehler wieder wett und köpfte sein Team nach einer Ecke von Christian Doll in der 38. Minute zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit hatte dann nur noch der TSV Chancen zu verzeichnen. Doll steckte den Ball gekonnt durch die Gasse zu Flügelflitzer Brey, der Mario Maric mit einer Traumvorlage bediente, die zur Führung der 65er hätte führen müssen. Maric vergab jedoch freistehend vor dem gegnerischen Tor. Hin und wieder blitzte nun die Offensivstärke von Türkspor auf, doch mehr als einige platzierte Weitschüsse kamen dabei nicht heraus. Die Erlösung für den TSV ließ bis in die Nachspielzeit auf sich warten. Der eingewechselte Marko Todorovic schickte Doll die linke Außenlinie entlang. 

Die abgefälschte Flanke erreichte 65-Neuzugang Volland, der sich noch einmal in die Luft schraubte und den Ball per Kopf über die Linie drückte. „Wenn du in der 92. Minute das Tor noch machst und dann den Sieg holst, ist das einfach geil“, freute sich Volland im Anschluss über seinen „Lucky Punch“, wie er sein Tor bezeichnete. „Es gab immer wieder Phasen, in denen Türkspor das Spiel machte. Aber auch Phasen, in denen wir einfach gut nach vorne gespielt haben, gute Chancen hatten und auch eigentlich das 2:1 hätten machen müssen“, sagte Volland weiter. „Es war das erwartet schwere Spiel“, resümierte Spielertrainer Lamotte nach dem Abpfiff. „Natürlich ist es super, dass wir das Spiel so spät gewonnen haben.“

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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