Hallenbad teilweise geschlossen.

Letzte Rekordjagd im alten Bad?

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Wieder am Start: Luise Knöpfle (Stadtwerke München, AK 75), die letztes Jahr neuen Europarekord schwamm.

Dachau - 1.100 Meldungen für den 21. Dachauer Masters-Cup des SV Dachau

Es ist angerichtet: Zum 21. Mal treffen sich am 1. und 2. Februar im Hallenbad Dachau die besten Mastersschwimmer aus aller Welt zum traditionsreichen Masters-Cup. 

Der SV Dachau erwartet rund 250 Starter aus über 60 Vereinen aus fünf Ländern, die zu 1.100 Starts antreten – damit wird sogar die Meldezahl aus dem letzten, dem Jubiläumsjahr, getoppt. Neben der Frage, welche Rekorde im berüchtigten „schnellen Dachauer Wasser“ dieses Mal gebrochen werden, stellt sich vor allem eine Frage: Ist es die letzte „masterliche“ Rekordhatz im alten Dachauer Hallenbad? Chef-Organisator und Chef-Coach Michael Posch ist sicher: „Es wird wieder so ein hochklassiger Wettkampf wie im letzten Jahr.“ 

2019, zum 20. Jubiläum der Veranstaltung. Dieses Mal rechnet Posch auch mit russischen Bestleistungen: „Es haben sechs russische Vereine gemeldet.“ Daneben reisen Athleten aus Österreich, der Schweiz und Slowenien an – und aus 34 deutschen Vereinen zwischen Bremen und Bad Reichenhall. Nebenan schreitet der Bau des neuen Hallenbades voran. „Es könnte klappen, dass der 22. Masters-Cup die Premierenveranstaltung im neuen Bad wird“, ist Stefan Hefele, Hallenbadreferent des Schwimm Vereins Dachau (SVD), noch zuversichtlich. Für die Mammutveranstaltung gibt der SVD außerhalb des Beckens alles. Die Mitglieder der Schwimmabteilung werkeln im Orga-Team des Vorsitzenden Rainer Rupprecht (selbst als Schiedsrichter im Einsatz), Schwimm-Abteilungsleiter Sven Höfer und „Mr. Masters-Cup“ Michael Posch auf Hochtouren. Für den richtigen „Flow“ sorgen die DJs „Super-Sebi“ und „Rolling Raffi“. 

Auch im Wasser ist vom SVD höchster Einsatz zu erwarten. Zuletzt war der Sieg des SVD in der Punktegesamtwertung beinahe so traditionell wie die Veranstaltung selbst. „Abwarten, unsere Gäste sind stark“, hält Michael Posch die Bälle flach und schickt mit 27 Dachauern eine Rekordarmada, die größte des Wettkampfs, in die Rennen. Der SC Regensburg (20 Teilnehmer) und die SG Stadtwerke München (14) sind echte Herausforderer. Zum 20. Mal treten in Dachau, allerdings mit einem Rumpfteam, die Stammgäste von SU citynet Hall in Tirol (Österreich) an. Aber Michael Posch schielt zumindest mit einem Auge auf neue Bestmarken durch Dachauer Sportler. Neben Violetta Schlesinger, die letztes Jahr einen neuen deutschen Einzelrekord aufstellte, sind es dabei vor allem die Dachauer Staffeln, die immer für deutsche Rekorde gut sind – und derzeit auch noch immer zwei halten. 

Wegen der Veranstaltung ist das Hallenbad Dachau für den öffentlichen Badebetrieb am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Februar, geschlossen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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