Fußball 

Neuer Trainer für den FC Pipinsried

+
Peter Gaydarov (auf der Bank links) coachte die Landshuter eher unauffällig bei ihrem Auftritt im Sepp-Helfer-Stadion im vergangenen August.

Pipinsried - Landshuts Coach hat kurzfristig gekündigt – interessante Nachricht für ASV und Eintracht.

Der Manager des FC Pipinsried, Roman Plesche, bestätigte in den vergangenen Tagen mehrfach, dass er mit Peter Gaydarov (28), Übungsleiter des Landesligisten SpVgg Landshut, im Kontakt steht. „Noch ist nichts beschlossen“, schränkte er jedoch gegenüber der DACHAUER RUNDSCHAU ein. Doch Gaydarov hat trotzdem schon einmal gekündigt: In der vergangenen Woche reichte er bei der „Spiele“ seinen Abschied ein. Eine Nachricht, die bei den Landkreis-Landesligisten ASV Dachau und TSV Eintracht Karlsfeld mit Interesse aufgenommen worden ist. Die Stadtwälder verbringen die Winterpause auf Platz fünf (36 Punkte), die „Spiele“ ist Sechster (34), die Eintracht Zehnter (33). Die Dachauer spielten zu Hause 0:0 gegen die Niederbayern, die Karlsfelder gewannen 2:1. Die Truppe von Gaydarov zeigte einen gepflegten Fußball, ohne jedoch taktisch zu überraschen. Gaydarov war erst im Sommer vom Landesliga-Absteiger TV Aiglsbach in die niederbayerische Hauptstadt gewechselt. Mit den Aigslbachern, die einen eher robusten Stil pflegten, war dem jungen Coach zuvor der Aufstieg aus der niederbayerischen Bezirksliga West gelungen. Weitere nennenswerten Meriten hat Gaydarov nicht vorzuweisen. Umso überraschender klingt es, wenn der junge Mann seine Kündigung mit „mehreren Angeboten von höherklassigen Vereinen“ begründet – eine Aussage, die auch Plesche bestätigt. Der Pipinsrieder Manager wiederum berichtete von Dutzenden von Trainern, die sich bei ihm in den vergangenen Tagen gemeldet hatten, darunter namhafte Fußballlehrer und einige Ex-Profis. Bis Weihnachten will er die Stelle an der Seite von Spielertrainer Fabian Hürzeler besetzen. Von seinem Kumpel fordert Plesche allerdings, sein DFB-Engagement zurückzufahren. Plesche verspricht aber auch eine klare Kompetenzverteilung zwischen den beiden neuen Vorturnern – ein Argument, das für ein (mutmaßliches) Trainertalent ohne große Vita spricht, das keine große Ansprüche stellen kann.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Kasim Rabihic bleibt
Kasim Rabihic bleibt

Kommentare