Der FCP siegt erneut

Nächstes Fünfer-Pack für den FC Pipinsried

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Kam für den verletzten Maximilian Zischler zum Zuge und erzielte prompt sein erstes Tor: der Memminger FCP-Neuzugang Dennis Hoffmann (links), der hier Kirchanschörings Maximilian Reiter abhängt.

Pipinsried - Der FCP räumt auch Kirchanschöring mit 5:0 weg – Leugner und Hoffmann erzielen ihre ersten Tore.

Der FC Pipinsried tritt heuer offiziell in der Bayernliga an, doch eigentlich kickt der Dorfklub in einer Klasse für sich. 

Am vergangenen Samstag räumten die Akteure aus dem Altoland den SV Kirchanschöring mit 5:0 (1:0) weg. Es war schon der vierte Fünf-Tore-Sieg in Folge. Dabei kassierten die Gelb-Blauen nur einen Gegentreffer, vor einem Monat in Hankofen. Das Besondere an der Serie: Immer wieder netzen andere Akteure an. Gegen Kirchanschöring eröffneten mit Steffen Krautschneider (1:0, 23., nach Flanke von Kenan Muslimovic) und Pablo Pigl (54., nach Kopfballvorlage von Muslimovic) zwar die üblichen Verdächtigen. Doch das 3:0 ging auf das Konto von Kapitän Andreas Thee (57., nach Flanke von Muslimovic), das 4:0 erzielte der Gündinger Daniel Leugner – gerade mal 60 Sekunden, nachdem er eingewechselt worden war (74., nach Pass von Pigl). Der 23-Jährige hatte erst in der Vorwoche sein Comeback nach zehnmonatiger Verletzungspause gefeiert. Nach seinem ersten Tor im Pipinsrieder Dress freute sich Leugner mächtig – und führte prompt einen Wiesn-würdiges Ententänzchen auf. Den fünfte Treffer erzielte Rekonvaleszent Dennis Hoffmann mit einem gewaltigen 35-Meter-Schuss ins untere linke Toreck (5:0, 83.). Auch für Thee und Hoffmann waren es die ersten Tore für den Dorfklub. 

Trotz des hohen Sieges waren hinterher kritische Töne zu hören. Vor allem zur Leistung in der ersten Hälfte, in der die Gäste mehrfach brandgefährlich vor FCP-Schlussmann Johann Hipper auftauchten. „Die Mannschaft fehlte der letzte Wille vor dem Tor, auch defensiv passte nicht alles“, kritisierte Hürzeler. Er war diesmal allein verantwortlich, sein Kollege Salemovic weilte auf einer Hochzeit. Weil Alexander Langen in der vergangenen Woche nicht trainieren konnte, erhielten mit Oliver Wargalla und Muslimovic gleich zwei Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen. Muslimovic nutzte sie, Wargalla musste zur Pause vom Feld – trotz einer sehr engagierten Leistung. Ein möglicher Grund: ein Muskelfaserriss von Maximilian Zischler (23.), für den Hoffmann einsprang, und der Hürzeler zu einer Umstellung in der Pause animierte. Langen ging in die Dreierkette, Thee rutschte ins Mittelfeld. Die Maßnahme wirkte: Der FCP zeigte mehr Biss und erzielte Tore vom Fließband. Zehn Minuten vor Schluss ging Krautschneider mit einer Leistenzerrung vom Feld. Dass der FCP nur noch zu zehnt agierte, fiel nicht weiter auf. 

Am kommenden Freitag kommt es zum Showdown mit dem Bayernliga-Zweiten TSV 1880 Wasserburg. Der FCP tritt um 19.30 Uhr in der schönen Innstadt an.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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