Fußball

Sorgen am Stadtwald

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Sein Treffer gab zwischenzeitlich Hoffnung: David Dworsky.

Karlsfeld - ASV Dachau patzt beim 1:2 gegen den TuS Geretsried wieder einmal in der Schlussphase.

Nun muss man von einer Negativserie des ASV Dachau reden. Das 1:2 (0:1) gegen den TuS Geretsried war die dritte Niederlage in Folge. „Es gibt nichts zu beschönigen“, kommentierte ASV-Coach Frank Peuker nach dem Match, „der Pfeil zeigt nach unten.“ Was besonders zu denken gibt, ist das Auftreten des Teams. „Jedem gegnerischen Treffer gehen vermeidbare Fehler unsererseits voraus“, analysierte der Trainer am vergangenen Samstag. Fast wortgleich hatte er sich in den Wochen zuvor nach den Spielen gegen Freising und gegen Kastl geäußert. Diesmal standen die beiden Torschützen der Isartaler mutterseelenallein – was auf dem Plastikrasenviereck der Stadtwälder, auf dem Partie ausgetragen wurde, einem Kunststück gleichkommt. So konnte der TuS-Österreicher Benjamin Fister in Ruhe eine weiten Ball zirka acht Meter vor dem ASV-Kasten annehmen, sich drehen und mit Bedacht über die Linie drücken (0:1, 44.) und der 35-jährige TuS-Oldie Lech Kasparek (zuvor15 Jahre beim BCF Wolfratshausen aktiv) durfte sich die Ecke aus zwölf Metern aussuchen (1:2, 88.). „Wo sind da die Verteidiger?“, fragte Peuker verzweifelt. Seine Kritik setzte allerdings schon vorher an. Nämlich beim Ballverlust, der der Flanke vor dem 0:1 voranging, oder dem Einwurf der Geretsrieder vor dem 1:2. Einige seiner Spieler seien übermotiviert, andere ängstlich, vermutete Peuker, wieder andere ließen es am Trainingsernst mangeln. „Die Trainingseinstellung spiegelt sich auf dem Platz wider“, kritisierte der ASV-Übungsleiter. Immerhin war dem engagierten David Dworsky der sehenswerte zwischenzeitliche Ausgleich gelungen – der 20-Jährige hatte einen langen Ball von Zvonimir Kulic in der Luft angenommen und elegant ins linke untere Toreck gedrückt (1:1. 56.). „Da hatte ich gehofft, wir könnten die Partie noch drehen“, seufzte Peuker. Doch es kam anders. Der ASV Dachau ist mittlerweile nur noch Neunter, der Vorsprung auf den obersten Relegationsrang 14 beträgt nur noch sieben Zähler. „Allmählich muss man sich Sorgen machen“, merkte ein Fan an. Am kommenden Samstag geht es zum 13. SV Manching, der sich in Hallbergmoos mit 1:0 durchsetzen konnte. Anpfiff ist um 14 Uhr.

kho 

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