Fußball 

Heimpremiere ohne Glück

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Kritischer Blick auf seine Schützlinge: der neue Coach des FC Pipinsried, Manfred Bender (mit Trainingsjacke). Links hinter ihm der verletzte Ersatzkeeper Philipp Hollenzer.

Pipinsried - Bergers rote Karte leitet 0:3-Niederlage des FC Pipinsried gegen den TSV Buchbach ein.

Erst ein toller Auswärtserfolg, nun eine bittere Heimpleite: Auch mit dem neuen Coach Manni Bender scheint das Glück noch nicht nachhaltig nach Pipinsried zurückgekehrt zu sein. Dem überraschenden 2:1-Sieg beim Profinachwuchs des FC Augsburg ließen die Bender-Schützlinge nun ein bitteres 0:3 (0:1) gegen den Kellerkonkurrenten TSV Buchbach folgen. Ausgangspunkt für die Pleite war eine rote Karte, die ausgerechnet Thomas Berger gegen den früheren Hallbergmooser Sammy Ammari verursachte: „Ich habe ihn festgehalten“, gab der FCP-Kapitän unumwunden zu – als letzter Mann (30.). Bender nahm Marian Knecht aus dem Team und brachte Christoph Burkhard – der prompt für den nächsten Schicksalsschlag sorgte: Durch ein (umstrittenes) Strafraum-Foul an Ammaris Kollegen Thomas Breu. TSV-Kapitän Maximilian Hain ließ Tormann Thomas Reichlmayr vom Elfmeterpunkt keine Chance (0:1, 45.+1). Die rund 400 gelb-blauen Fans ließen trotzdem die Hoffnung nicht sinken: Schließlich gelang es den Pipinsrieder jüngst sogar, einen 0:3-Pausenstand in ein 3:3 zu drehen. Doch nicht so am vergangenen Samstag. Vielleicht hätten die Bender-Buben das Blatt wenden können, wenn Oliver Wargallas Volleyschuss den Weg ins Netz gefunden hätte (55.). „Dann hätten wir noch eine Chance gehabt“, mutmaßte Bender. Doch das Pech klebte weiterhin an den Pipinsrieder Stollen: Ein Pressschlag von Markus Achatz fiel Ammari vor die Füße, der machte kurzen Prozess (0:2, 60.). Die Dorfklub-Kicker steckten dennoch nicht auf, auch weil der eingewechselte Amar Cekic mächtig wirbelte. Allerdings boten sich den Gästen aus Ostoberbayern nun zahlreiche Konterchancen. Ammari setzte Breu ein, gegen dessen 14-Meter-Schuss hatte Reichlmayr keine Chance (0:3, 71.). Der FC Pipinsried ist damit nach 13 Spieltagen das einzige Team, das noch keinen Heimsieg feiern konnte. Bender machte seiner Truppe und dem Anhang dennoch Mut. „Wenn wir in Ruhe weiterarbeiten, stellt sich auch der Erfolg ein.“ Doch als Ligavorletzter – mit vier Zählern Rückstand auf einen halbwegs sicheren Tabellenplatz – haben die Pipinsrieder alles, aber keine Ruhe. Am kommenden Samstag reisen die Kicker von der Ilmquelle (zehn Punkte) zum 16. TSV 1860 Rosenheim (12 Punkte). Anpfiff des Schlüsselspiels ist um 17.30 Uhr.


kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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