Fußball 

Frankfurter verstärkt Pipinsried

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Pipinsrieds Manager Roman Plesche (rechts) freut sich, Hochkaräter Noel Knothe (links) verpflichtet zu haben.

Pipinsried - Der 19-jährige Noel Knothe spielt lieber im Dachauer Hinterland als bei der U21 des 1. FC Frankfurt. 

Das Innenverteidigertalent Noel Knothe unterschrieb vergangenen Sommer seinen ersten Profivertrag beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Am kommenden Wochenende wird er hingegen im Trikot des FC Pipinsried auflaufen. Der Grund: Der 19-Jährige konnte sich nicht sofort in der ersten Mannschaft etablierten, ihre U23 haben die Eintracht-Verantwortlichen vor vier Jahren abgeschafft. Der junge Mann sucht nun Spielpraxis, zum Beispiel bei einem Regionalligisten. In der vergangenen Woche trainierte er nicht nur beim FC Pipinsried, sondern auch beim U21-Team des 1. FC Frankfurt. „Da haben wir keine Chance“, vermutete Manager Roman Plesche. Doch dann kam alles anders. Am Montag Abend unterschrieb Knothe einen Vertrag beim Dorfklub und bezog auch gleich eine Wohnung in Indersdorf, dank der Vermittlung des Indersdorfers Oliver Wargalla. Einer der Gründe: FCP-Spielertrainer Fabian Hürzeler, der bekanntlich auch als DFB-U20-Co-Trainer aktiv ist. „Ein junger Spieler weiß somit, dass er in Pipinsried im DFB-Fokus steht“, erläutert Plesche, „natürlich nur, wenn die Leistung und der Charakter stimmen!“ Knothe wird nicht die einzige Verstärkung des FCP bleiben, bis zum Donnerstag soll ein weiterer Mann folgen. Zum Beispiel der 2,01 Meter große kroatische Profi Matej Bagaric. Der 31-Jährige nahm jüngst an drei Trainingseinheiten teil und hinterließ einen hervorragenden Eindruck. Doch der Wechsel wird wohl an ganz praktischen Dingen scheitern, zum Beispiel an einer Wohnung, in der auch Platz für des Kroaten Familie ist oder an einem Fahrzeug. Ein anderer Kandidat ist der ehemalige U21-Kapitän des VfB Stuttgart, Serkan Baloglu, an dem allerdings auch andere Vereine Interesse haben. Doch nicht nur ein Defensivposten ist zu besetzen, sondern auch die Ersatztorwartstelle hinter der klaren Nummer eins, Thomas Reichlmayr. Der junge Engländer Julian Garcia Schwarzer kehrt nach London zurück, Philipp Hollenzer kann frühestens im März das Training wieder aufnehmen. „Das ist eine Baustelle, mit der ich nicht gerechnet hatte“, seufzt Plesche, „aber das kriegen wir auch noch hin. 

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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