Fußball 

Oliver Wargalla hält den Dorfklub Pipinsried beim 1:1 in Memmingen am Leben

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Oliver Wargalla – hier im Duell mit dem Memminger Mario Jokic – hielt die Pipinsrieder Hoffnungen am Leben.

Pipinsried - Der FC Pipinsried gibt sich nicht auf, obwohl er schon seit sechs Spieltagen ununterbrochen am Ende der Regionalliga-Tabelle steht.

Am ersten Mai-Freitag war es Oliver Wargalla, der buchstäblich in letzter Sekunde das Ausgleichstor zum 1:1 beim FC Memmingen erzielte. Die Hausherren waren durch Furkan Kircicek nach Zuspiel von Mittelfeldmann Natsushiko Watanabe in Führung gegangen (1:0, 20.). „Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir hier etwas holen können“, beschrieb Spielertrainer Fabian Hürzeler die positive Einstellung seines Teams. Obwohl mit Kasim Rabihic (Ampelkarten-Sperre), Thomas Berger (beruflich verhindert), Maximilian Zischler und Philip Grahammer (beide verletzt) vier wichtige Akteure fehlten. Doch es war nicht nur Kampfkraft, sondern auch eine gehörige Portion Glück, die den Gelb-Blauen half: Die Memminger versemmelten in der zweiten Halbzeit die besten Chancen oder scheiterten an FCP-Tormann Thomas Reichlmayr. Allerdings traf Philipp Schmidt auch einmal den Pfosten (74.). Die Fußballgötter waren auch auf den anderen Plätzen auf der Seite des Dorfklubs; dessen schärfsten Konkurrenten um einen Relegationsplatz ließen mächtig Federn: Der SV Heimstetten ging zu Hause gegen den FC Ingolstadt 02 mit 0:10 (0:4) förmlich unter – und hat nun ein schlechteres Torverhältnis als der FCP; der TSV 1860 Rosenheim verlor zudem mit 3:4 (1:0) gegen den FV Illertissen. Der Dorfklub (18./30 Punkte) bleibt zwar Schlusslicht vor dem vorletzten Spieltag, ist aber auf Tuchfühlung mit dem TSV 1860 Rosenheim (17./31) und dem SV Heimstetten (16./32 Punkte). Davor rangieren die punktgleichen FC Augsburg 2 (15./35) und SpVgg Greuther Fürth 2 (14.; der erste Nichtabstiegsplatz). Am kommenden Samstag könnten die Pipinsrieder die direkten Abstiegsplätze 17 und 18 verlassen, wenn ihnen ein Heimsieg gegen die Heimstettener gelingt (Anpfiff 14 Uhr) und die Rosenheimer in Schalding-Heining keinen Stich machen. FCP-Manager Roman Plesche bittet daher die Fans um Unterstützung: „Wir brauchen jede Frau, jeden Mann und jedes Kind im Stadion! Am besten mit Pauken, Trommeln und Trompeten!“ Doch auch wenn den Gelb-Blauen ein Sieg gegen die weiß-roten Heimstettener gelingen sollte, sind sie noch nicht aus dem Schneider. Am letzten Spieltag, 18. Mai, müssen sie nach Schweinfurt reisen – und erneut auf die Fußballgötter hoffen.

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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