Dorfklub setzt sich wieder mal durch.

Pipinried schüttelt Verfolger ab

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Kenan Muslimovic leitete den Pipinsrieder Sieg gegen Wasserburg mit den ersten Tor ein.

Pipinsried - Der Dorfklub setzte sich im Spitzenspiel gegen Wasserburg mit 2:0 durch – Salemovic dankte den Fans.

Der Bayernliga-Spitzenreiter FC Pipinsried hat am vergangenen Wochenende Abend seinen schärfsten Verfolger TSV 1880 Wasserburg abgeschüttelt. 

Mit 2:0 (0:0) setzte sich das Team des Spielertrainer-Duos Muriz Salemovic und Fabian Hürzeler gegen die Mannschaft um die Brüder Haas durch. Vor 1400 Zuschauern erzielten Kenan Muslimovic (57.) und der kurz zuvor eingewechselte Marcel-Pascal Ebeling (87.) die Tore in einer intensiven Partie. Die Gastgeber standen seit der 71. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz, weil Außenverteidiger Johannes Lindner die Ampelkarte sah. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, erklärte Salemovic hinterher, „aber die Atmosphäre war wirklich toll.“ 

Mit einem Schmunzeln setzte er hinzu:. „Unsere Fans haben mächtig Stimmung gemacht.“ Tatsächlich gewannen die rund einhundert mitgereisten Pipinsrieder deutlich das Stimmduell gegen die zehnfach überlegenen Hardcore-Anhänger der Wasserburger. „Anscheinend ist beim FC Pipinsried das gesamte Dorf mitgereist“, vermutete verblüfft einer der regionalen Internet-Protokollanten. In der ersten Hälfte hatten die Pipinsrieder zwar mehr Ballbesitz, Torchancen waren aber Mangelware gegen die gut gestaffelte und konsequente Abwehr der Hausherren. Eine der wenigen Möglichkeiten bot sich Außenbahn-Dauerläufer Oliver Wargalla mit einem Fallrückzieher knapp über das linke Kreuzeck (10.). Amar Cekic, der zusammen mit Salemovic die kreative Offensivachse der Pipinsrieder bildete, prüfte Wasserburgs Schlussmann Dominic Zmugg mit einem angeschnittenen Freistoß (15.). Die beste Einschussgelegenheit hatte Torjäger Pablo Pigl mit einem Drehschuss aus 14 Metern (42.). Die Hausherren versprühten nur bei ihren Standards Gefahr, zum Beispiel bei zwei Ecken von Matthias Haas (22. und 45.). 

Nach dem Seitenwechsel gingen die Wasserburger überraschend in die Offensive und schnürten die Pipinsrieder regelrecht ein. Michael Barthuber erzielte sogar ein Tor, wurde aber von Schiedsrichter Thomas Berg wegen eines Fouls zurückgepfiffen (47.). Dennis Hoffmann verhinderte mit viel Mühe einen Abschluss des durchgebrochenen Robin Ungerath (50.), Timon Kuko blockte einen Barthuber-Geschoss im eigenen Fünf-Meter-Raum (54.). Umso überraschender die Pipinsrieder Führung: Muslimovic schloss einen Konter aus 14 Metern mit einem überlegten Schlenzer ab (0:1, 57.). Die Wasserburger Löwen wirkten nun geknickt, die gelb-rote Karte gegen Lindner war im Grunde schon die Vorentscheidung. Ebeling machte schließlich alles klar (0:2, 88.). Der Vorsprung des FC Pipinsried (29 Punkte) auf den TSV 1880 Wasserburg beträgt nun vier Zähler. 

Am kommenden Freitag ist der Elfte FC Ismaning (14 Punkte) in der NAT-Arena zu Gast (17.15 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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