Pipinsried/Lokalsport

Endlich ein Sieg

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Der FCP kann wieder jubeln, erst in Unterföhring, dann in Passau, hier Luis Grassow (links) und Arijanit Kelmendi.

Pipinsried - Pipinsried gewinnt in Schalding-Heining mit 2:0 – Hürzeler hat Augenentzündung.

„Die Erleichterung ist riesengroß, der Druck war enorm“, berichtete Roman Plesche, der Manager des Regionalligisten FC Pipinsried, nach dem 2:0 (1:0) beim Passauer Vorortklub SV Schalding-Heining. Es war der erste Sieg, den die Pipinsrieder in der laufenden Saison feiern konnten. Sieben Spieltage hatten sie vergeblich nach einem Dreier gejagt. Spielertrainer Fabian Hürzeler hatte sein Team nach einem klugen Doppelpass mit Amar Cekic in Führung geschossen (15.). Spielmacher Kasim Rabihic beendet kurz vor dem Ende alle Zweifel am Auswärtserfolg durch einen souverän verwandelten Handelfmeter (83.). Auf den Jubel folgte die Sorge: Hürzeler musste nach der Rückkehr eine Münchner Klinik aufsuchen wegen des Verdachts auf Bindehautentzündung. Der Coach hatte drei Sechser (Zischler, Denz sowie sich selber) vor seine Viererkette montiert, der Sturm bestand aus den drei frei rochierenden Edeltechnikern Thomas Berger, Kasim Rabihic und Amar Cekic. Das Team hätte schon vor der Pause den Deckel auf die Partie schrauben können, sofern Berger (2.), Rabihic (4., 40.), Arijanit Kelmendi (21.), Luis Grassow (22.) oder Kevin Nsimba (31.) etwas genauer gezielt hätten. Die beste Aktion der Hausherren war ein Abseitstreffer (41.). Auch in der zweiten Halbzeit hatte der Dorfklub mehr vom Spiel, auch wenn die Gastgeber mehr Gas gaben: Stefan Lohberger (74.) und Fabian Schnabel (80.) prüften FCP-Tormann Thomas Reichlmayr. Rabihics Penaltytor ging ein unstrittiges Handspiel von Fabian Bumberger voraus (82.). In der Nachspielzeit hätte Einwechsler Philipp Schmidt fast noch den dritten Treffer erzielt (90.+1). Durch den Sieg hat der FCP einen Sprung auf Rang 15 gemacht und hinkt nur noch zwei Zähler hinter dem 14. Schalding-Heining hinterher. Am kommenden Freitag, 31. August, kann sich das Hürzeler-Team weiter verbessern. Denn dann ist das Schlusslicht SpVgg Bayreuth in der NAT-Arena zu Gast. Vier Tage später, Dienstag, 4. September, treffen die Pipinsrieder im Achtelfinale des Totopokals auf den Regionalliga-Konkurrenten FV Illertissen (17.45 Uhr). In der vergangenen Saison hatten die Pipinsrieder ihn durch den Bayernligisten FC Unterföhring durch ein beeindruckendes 5:0 (3:0) aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Tore erzielten Thomas Berger (17., 38), Luis Grassow (34.), Sebastian Süß (83.) und Philipp Schmidt (87.). Mittlerweile hat der Verein auch Ersatz für seinen angeschlagenen zweiten Keeper Sebastian Hollenzer (Knorpelschaden im Knie) gefunden: Es ist der 18-jährige Julien Schwarzer Garcia, Sohn des früheren australischen Nationaltormanns Mark Schwarzer (unter anderen Dresden, Kaiserslautern, Leicester, Chelsea).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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