Der FC Pipinsried geht mit einem Sieg aus dem Endspiel.

FC Pipinsried besiegt den SV Heimstetten im Abstiegsduell

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Kasim Rabihic (links) hebt ab.

Pipinsried - Endspiel am letzten Spieltag

Der FC Pipinsried hat am vergangenen Samstag seine Minimalchance gewahrt, auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga zu kicken. 

Im Abstiegsduell mit dem Drittletzten SV Heimstetten fuhr das Schlusslicht von der Ilmquelle einen klaren 2:0 (0:0)-Sieg ein. Beide Treffer markierte Kasim Rabihic nach zwei Kontern, die jeweils von Spielertrainer Fabian Hürzeler eingeleitet wurden. 

Beim 1:0 setzte der Coach den schnellen Philipp Schmidt ein, der auf Rabihic zurücklegte (56.). Vor dem 2:0 schickte Hürzeler den noch schnelleren Fadhel Morou los, der zwar am überragenden SVH-Keeper Maximilian Riedmüller scheiterte, aber dafür war Rabihic mit dem Kopf zur Stelle (87.). Das Ergebnis war mehr als schmeichelhaft für die Gäste, selbst deren Coach Dominik Schmitt räumte später ein: „Wir hätten zur Halbzeit schon mit 0:3 oder 0:4 zurückliegen können.“ Hürzeler hingegen war voll des Lobes für seine Mannen: „Wir zeigen seit vier Wochen hervorragenden Fußball. Wenn man in so einer Situation noch so aufspielen kann, dann heißt das was.“ 

Der Spielertrainer sorgte indes auch für einen Wermutstropfen: In der 63. Minute kassierte er bei einem bedeutungslosen Zweikampf an der Außenlinie seine 15. gelbe Karte. Am letzten Spieltag in Schweinfurt muss der 26-Jährige daher zuschauen. Ein zweiter Wermutstropfen tröpfelte aus Passau ein: Dort holte der TSV 1860 Rosenheim drei Zähler dank eins 3:1 beim SV Schalding-Heining. Der FC Pipinsried bestreitet somit am letzten Spieltag ein Endspiel beim 1. FC Schweinfurt 05, das der Dorfklub (jetzt 33 Punkte) gewinnen muss, um auf den TSV 1860 Rosenheim (34) und der SpVgg Greuther Fürth (35). 

Gleichzeitig muss der Verein hoffen, dass die Rosenheimer zu Hause gegen Bayreuth nicht gewinnen oder dass die U23 der Fürth zu Hause gegen die Alterskollegen des FC Ingolstadt verliert. Prognose von Rabihic: „Wir gewinnen in Schweinfurt, Rosenheim verliert.“ Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen. Sollte sich der Dorfklub nicht in die Relegation retten, wird es das letzte Match von Thomas Berger nach fünf Jahren sein. Der Feinfuß mit dem großen Kämpferherz wurde vor dem Heimstetten-Spiel von FCP-Präsident Roland Küspert mit einem Blumenstrauß und warmen Worten verabschiedet.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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