Fußball 

FC Pipinsried bezwingt das Team seines ehemaligen Spielertrainers

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FCP-Kapitän Christoph Rech (links) nimmt seinem früheren Chef Muriz Salemovic das Leder ab.

Landsberg - Es war eine torreiche und unterhaltsame Partie, die am vergangenen Wochenende in Landsberg zu sehen war.

Der Bayernliga-Tabellenführer FC Pipinsried bezwang den Ligakonkurrenten TSV 1882 Landsberg mit 5:2 (2:0). Der besondere Reiz der Partie: Muriz Salemovic, bis zum Saisonabbruch im März Spielertrainer der Pipinsrieder, agiert nun als Spielermanager bei den Lechstädtern. Oliver Wargalla hatte den Torreigen eröffnet (0:1, 14.). Der Assistpunkt ging an Pablo Pigl, der den Treffer mit einem spektakulären Solo über den Flügel und entlang der Torauslinie vorbereitet hatte. Der ungedeckte Steffen Krautschneider machte das 0:2 aus zwölf Metern (45.). Auch hier war die Vorbereitung sehenswert: Der 21-jährige albanische Neuzugang Faton Xhemaili, zuletzt bei einem albanischen Erstligisten unter Vertrag, hatte zuvor einen 50-Meter-Sprint mit dem Ball am Fuß hingelegt. Nach der Pause erzielte Xhemaili sogar noch das 0:3 (57.), in der Defensive gewann er fast jeden Zweikampf. Das 0:4 ging auf Maximilian Zischlers Konto: Er setzte eine Ecke von Andre Gasteiger per Kopf genau unter die Latte (66.). Überraschenderweise ließen sich die Gelb-Blauen durch den Anschlusstreffer von Moritz Nebel aus dem Konzept bringen (1:4, 68.). Die Landsberger hatten nun reihenweise Chancen, der Schiedsrichter verweigerte Salemovic einen Elfmeter (70.). Gleich darauf verkürzte Philip Gmell auf 2:4 (73.). 

Erst Krautschneiders 2:5 sorgte für Ruhe (78.). In der Schlussphase liefen viele Angriffe über Gasteiger. Der frühere Karlsfelder scheint sich langsam im Team zu etablieren. Landsbergs Tormann Sebastian Hollenzer, drei Jahre die Nummer zwei in Pipinsried, verhinderte weitere Treffer durch Daniel Leugner und Krautschneider. Neben Xhemaili erwies sich der Ende August verpflichtete Nikola Jelisic als echte Verstärkung des gelb-blauen Teams: Der frühere Schweinfurter und FCB2-Kicker war eine Stunde lang Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld, bis ihm schließlich die Luft ausging. Die beiden kommen genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Innenverteidiger Peter Guinari schied schon früh mit einem ausgekugelten Daumen aus (24.), Mittelfeldmann Benjamin Kauffmann kickte nur zehn Minuten mit, bevor er sich einen schmerzhaften Stollenstoß knapp neben das Schienbein einfing (56.).


kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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