Der FCP verliert 0:3 gegen die Zweite Mannschaft von Greuther Fürth 

Pipinsried bleibt Regionalligist

Leitete die Pipinsrieder Niederlage mit einem Strafstoß ein und holte sich später seine 13. Gelbe Karte der Saison ab: Linksverteidiger Faton Dzemailji.
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Leitete die Pipinsrieder Niederlage mit einem Strafstoß ein und holte sich später seine 13. Gelbe Karte der Saison ab: Linksverteidiger Faton Dzemailji.

 Der FC Pipinsried wird auch in der Spielzeit 2022/2023 in der Regionalliga-Kicker antreten. Trotz eines desaströsen Auftritts am vergangenen Samstag beim Drittletzten SpVgg Greuther Fürth 2, das 3:0 (3:0) für die Hausherren endete. FCP-Coach Andreas Pummer sprach hinterher von einem „Grottenkick“ sowie von einem „lachenden und einem weinenden Auge“, so enttäuscht war er von der Leistung seiner Mannschaft.

Dass der FCP (Rang 14/42 Punkte) dennoch Grund zum Feiern hatte, hat mit den Ergebnissen der beiden Teams zu tun, die auf den Relegationsplätzen liegen – der FC Memmingen (16/35) hatte schon am Freitag Abend beim SC Wacker Burghausen mit 1:3 verloren, der SC Eltersdorf (15/36) ging am Samstag mit 1:5 beim FC Augsburg 2 unter. Die Eltersdorfer haben nur noch eine Partie zu bestreiten und können dem nicht mehr gefährlich werden. Die Memminger ebenfalls nicht, auch wenn sie – wie der Dorfklub – noch zweimal antreten müssen.

Das schwache Auftreten der Pummer-Mannen mag sich aus der nur noch theoretischen Gefahr erklären, in der sie vor dem Spieltag schwebten. Zudem waren die auf Rang 18 liegenden Fürther hoch motiviert, denn die Niederlage der Memminger gab ihnen die Chance, bis auf einen Punkt an die Allgäuer heran zu robben.Nicht zuletzt hatte der Fürther Coach Petr Ruman ein halbes Dutzend Spieler aus dem Profikader zur Verfügung.

Pummer musste hingegen auf Stammkeeper Alexander Eiban (Hochzeitsgast), Spielmacher Albano Gashi und Wirbelwind Halit Yilmaz (beide kurzfristig verletzt) verzichten. Ein ungeschicktes Strafraum-Foul von Faton Dzemailji sorgte für einen frühen Rückstand, Afimico Pululu verwandelte den fälligen Elfmeter (1:0, 4.). Kurz darauf war das Spiel eigentlich schon vorbei: Fabian Baumgärtel durfte problemlos flanken, Rodney Elongo-Yongo ungestört den Fuß hinhalten (2:0, 11.). Beim dritten Fürther Treffer durch Gideon Jung wirke die Pipinsrieder Abwehr wie ein Hühnerhaufen (3:0, 43.). In der Pause erfuhren beide Teams wohl von der deutlichen Augsburger Halbzeit-Führung (3:1) gegen Eltersdorf, die Partie trudelte weitgehend ereignislos dem Schlusspfiff entgegen. Die A-Klassen-Kulisse von nur 73 Zuschauern mochte dazu beigetragen haben.

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