Lokalsport/FC Pipinsried

Ein Unentschieden zum Saison-Ausklang

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Bester Mann im FCP-Dress: Kasim Rabihic hier bei seinem Elfmetertor. Angeblich hat der 25-Jährige Profi-Angebote vorliegen.

Pipinsried - FCP und Garching trennen sich 3:3 – Dreierpack von Rabihic, Krammel bleibt Co-Trainer.

Im letzten Spiel der Saison 2017/2018 holte der FC Pipinsried einen weiteren Punkt – seinen 44., dank eines 3:3 (2:3) gegen den VfR Garching. Der Aufsteiger schloss damit sein erstes Regionalligajahr als 14. ab, mit fünf Zählern Vorsprung auf den obersten Releganten FC Memmingen. „Eine großartige Leistung, danke an mein gesamtes Team“, zog Spielertrainer Fabian Hürzeler hinterher Bilanz. Sein Co-Trainer Marco Krammel wird auch im nächsten Jahr mit dazu gehören. „Mir gefällt es hier super gut“, verriet der Pfaffenhofener unserer Zeitung. Er hat deswegen sogar einige interessante Spielertrainer-Angebote ausgeschlagen. Dabei sah es am Samstag anfänglich nicht nach einem weiteren Erfolgserlebnis für den Dorfklub aus. Schon nach sieben Minuten führten die Garchinger durch ihren Kapitän Daniel Suck mit 1:0, kurz vor der Halbzeit hieß es sogar 3:1. Für den Gegentreffer hatte FCP-Mittelfeldmotor Kasim Rabihic gesorgt (23.). Der frühere 1860-Profi erwies sich wieder einmal als Lebensversicherung für den Dorfklub. Kurz vor dem Pausenpfiff verkürzte der 25-Jährige auf 2:3 (45.+1). In der Nachspielzeit sorgte er dank eines Handelfmeters für das insgesamt gerechte Unentschieden. Das Stürmerduo Gilbert Diep (für den gesperrten Manuel Müller) und Atdhedon Lushi hatte nicht sonderlich gut harmoniert. Lushi netzte trotzdem fast ein, wenn nicht VfR-Keeper Marek Große einen Sahnetag erwischt hätte (35.). Die weitere Zukunft des früheren Manchingers beim FCP scheint allerdings ungewiss. Einerseits liegen dem Torjäger wohl Angebote verschiedener oberklassiger Teams vor, andererseits hat FCP-Manager Roman Plesche angeblich drei hochkarätige Stürmer an der Angel. Der frühere Pipinsrieder Manuel Eisgruber war an zwei der drei Garchinger Treffer beteiligt, versäumte es aber, selber einzulochen, als Pipinsrieds Schlussmann Thomas Reichlmayr beim Klein-Klein im eigenen Strafraum das Leder vertändelte – Eisgruber traf nur den Pfosten (53.). „Die Arbeit geht jetzt richtig los“, erklärte Plesche hinterher. In den nächsten Tagen will er das Grundgerüst des FC Pipinsried der Spielzeit 2018/2019 präsentieren. Christoph Burkhard ist auf jeden Fall dabei: Der Ex-Löwe hat am Samstag Abend einen neuen Vertrag unterschrieben.

kho

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