Bayernliga Süd

Pipinsried hat Rettung vor Augen

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Doppelpack zum Abschied: Manuel Eisgruber und seine Pipinsrieder Teamkollegen feiern ausgiebig.

Doppelpack von Manuel Eisgruber ebnet den Weg für ein rasantes 5:1 gegen SpVgg Hankofen-Hailing.

Als Schiedsrichter Pantelis Gitopoulos abpfiff, standen nur noch 19 Kicker auf dem Spielfeld: Zehn Pipinsrieder lagen sich in den Armen, neun Hankofener standen mit gesenkten Köpfen da. Mit 5:1 (1:0) hatte die Dorfclub-Mannen ihre niederbayerischen Konkurrenten weggefegt.

Kunstschuss zur Führung

Emre Arik brachte die Pipinsrieder früh auf die Siegesstraße – mit einem Außenrist-Kunstschuss aus spitzem Winkel (9.). Manuel Eisgruber sorgte mit zwei Kontertoren zum 2:0 (49.) und 3:1 (79.) für die Vorentscheidung – der Wiedenzhauser jubelte besonders enthusiastisch, da es sein letzter Punktspielauftritt vor heimischer Kulisse war.

Platzverweis und Straftstoß auf der anderen Seite

Die dreißig Minuten dazwischen verliefen ausgesprochen hektisch: Erst stellte der Referee den Niederbayern Fabian Burmberger mit einer Ampelkarte nach einem vorgeblichen Handspiel vom Feld (63.) – eine harte Entscheidung, denn der Innenverteidiger war nur angeschossen worden. Gleich darauf ein Strafstoß auf der anderen Seite, nach einem harmlosen Zweikampf zwischen FCP-Defensivmann Denny Herzig und Hankofens Zehner Tobias Richter; eine Konzessionsentscheidung, die Christian Schedlbauer zum 2:1 nutzte. Der erneut herausragende Kevin Maschke hatte die Finger noch dran (71.).

Rudelbildung an der Mittellinie

Gleich darauf Rudelbildung an der Mittellinie: Nicolas Jaeger und Philip Grahammer sahen rot (75.). Die Folge: viel Platz für die Gelb-Blauen, um in der Schlussphase zu zaubern. Thomas Berger und Arik bereiteten das 4:1 durch Andreas Götz vor (81.).

Großer Jubel nach Abpfiff

Armin Lange belohnte sich mit dem 5:1 für eine engagierte Saison (83.). Großer Jubel nach dem Abpfiff. Ähnlich gefühlvoll waren zuvor zwei verdiente Gelb-Blaue verabschiedet worden: Martin Finkenzeller und Arthur Kubica.FCP-Coach Berndt Weiß blieb trotz des ganzen Trubels gelassen: „Leider haben wir nach dem 2:0 nicht die notwendige Ruhe reingebracht.“

Ein weiterer Sieg muss her

Doch dann lobte der Fußball-Pädagoge sein Personal ausgiebig, schließlich ist der FC Pipinsried noch nicht ganz gerettet: Er rangiert nun auf Rang zwölf (40 Punkte), dicht dahinter folgen drei Teams mit 39 Zählern: Schwabmünchen (13.), Kottern (14.), Vilzing (15.). Die Relegationszone beginnt erst mit Rang 15, da der Vergleichsklub der Bayernliga Nord, der 14. SV Erlenbach, nur 35 Zähler auf dem Konto hat. Am kommenden Samstag sollte der FC Pipinsried sicherheitshalber einen Sieg beim Siebten SV Kirchanschöring einfahren (14 Uhr), denn das 39-Punkte-Trio hat gute Chancen, ihre Partien zu gewinnen.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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