Fußball

Ein dritter Dreier bei dem 3:0

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Manuel Müller (rechts) traf als Erster, FCU-Kapitän Andreas Brandstetter und sein Keeper Daniel Sturm hatten das Nachsehen.

Pipinsried - Pipinsrieds Erfolgsserie hält gegen neun Unterföhringer an – doch die Konkurrenz siegt ebenfalls.

Der Viertligist FC Pipinsried hat zum dritten Mal hintereinander zugeschlagen: Nach den Auswärtssiegen in Garching und Fürth ließen die Gelb-Blauen nun ein 3:0 (2:0) gegen den Mitaufsteiger FC Unterföhring folgen. Das kleine Haar in der Suppe: Die Münchner Vorstädter, die schon zuvor die Rote Laterne trugen, präsentierten sich ziemlich sicherer Absteiger. Insbesondere, weil sie sich in Hälfte zwei selber schwächten, durch zwei Ampelkarten für Arijanit Kelmendi (55.) und Andreas Faber (59.). Doch schon in der ersten Halbzeit war die Heimelf der eindeutige Herr im Ring. Manuel Müller schoss das Dorfklub-Team schon früh aus kurzer Entfernung in Front, nach genialer Vorarbeit von Thomas Berger (1:0, 12.). Spielertrainer Fabian Hürzeler wieder mit von der Partie. Hinten hatte er wieder eine Fünferkette vorgesehen, doch meistens kamen Markus Achatz, Denny Herzig und Andreas Schuster allein zurecht; Berger (rechts) und Arbnor Segashi kurbelten die Offensive mit an. Als deren Kopf entpuppt sich immer mehr Ex-Profi Kasim Rabihic. Und nicht nur Müller, sondern auch Atdhedon Lushi hat seine temporäre Ladehemmung überwunden, wie er bei einem spektakulären Scherenschlag-Treffer aus vollem Lauf bewies (2:0, 38.) – die Vorarbeit leisteten Müller und Berger. Als nur noch acht Föhringer Feldspieler auf dem tiefen Rasen standen, ließ das Engagement der Pipinsrieder nach. Hürzeler warb für seine Schützlinge um Verständnis: „Wer selbst Fußball gespielt hat, weiß, dass man in so einer Situation einen Schritt weniger geht.“ Dafür versuchten sich seine Kicker immer wieder an Schüssen vor dem Strafraumrand, scheiterten allesamt aber am hervorragenden Gäste-Keeper Daniel Sturm. Bis auf Emre Arik, der – von Müller freigespielt – aus zehn Metern einschob (3:0, 83.). Die Siegesfreude der Gastgeber hielt sich jedoch in Grenzen, als sie die Ergebnisse ihrer Abstiegskonkurrenten erfuhren: Wacker Burghausen düpierte die Münchner Löwen (2:0), der VfB Eichstätt die Löwenjäger aus Schweinfurt (3:0). Selbst die U23 aus Fürth konnte sich gegen die Alterskollegen aus Augsburg durchsetzen (1:0). Der FC Pipinsried bleibt Zwölfter und muss am kommenden Samstag in Schweinfurt antreten (14 Uhr). Der Fanbus fährt am FCP-Vereinsheim schon um 8.30 Uhr los. Näheres auf der Facebook-Seite des Vereins.

kho 

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