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Einseitige Freude über das Wiedersehen

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Leitete mit einem Freistoß den Pipinsrieder Siegtreffer ein: Christoph Burkhard. © Kramer

Rosenheim/Pipinsried - FC Pipinsried knüpft Strobls Rosenheimern einen Dreier ab.

Die Freude über das Wiedersehen mit seinen alten Pipinsrieder Kameraden währte bei Tobias Strobl, dem früheren Spielertrainer des FCP und jetzigem Coach des Regionalligarivalen TSV 1860 Rosenheim, keine 90 Minuten. Denn die Kicker aus dem Dachauer Hinterland entführten drei Punkte. Maßgeblichen Anteil hatte Strobls Nachfolger Fabian Hürzeler: Nach einem Freistoß von Christoph Burkhard schubste Hürzeler die Kugel an das Schienbein des Rosenheimers Michael Denz, die von da ins Netz kullerte (0:1, 65.). „Ein glückliches Tor, aber ein verdienter Sieg“, urteilte Manager Roman Plesche . Nicht zuletzt, weil sein Team „einen Plan“ gehabt hätte, die Rosenheimer aber nicht. Eine Aussage, über die sich Strobl wohl ebenso wenig freute, wie über die Leistung seiner Mannen. „Wir haben viele Fehler gemacht. Die Körpersprache meines Teams hat mir nach der Pause nicht gefallen“, räumte der 29-Jährige ein. Was wohl mit dem Vorgehen der Pipinsrieder zu tun hatte: Sie griffen ihre Gastgeber schon an deren Strafraum an, gingen robust zur Sache. Hürzeler sah schließlich die gelbe Karte, schon das fünfte Mal in dieser Saison. Er fehlt daher beim nächsten Punktspiel. Personell war die einzige Überraschung, dass Emre Arik statt Ünal Tosun zum Einsatz kam und dass Manuel Müller wieder die Spitze gegen durfte. Der frühere Meringer blieb zwar erneut ohne Torerfolg, wurde aber wegen seiner starken läuferischen und kämpferischen Leistung ausdrücklich von Plesche gelobt. So schaukelte der Dorfklub schließlich seinen dritten Auswärtsdreier nach Hause – jedes Mal dank eines knappen 1:0. Der Pipinsrieder Tross bestieg bestens gelaunt den Reisebus, denn mit dem Sieg konnte der Dorfklub den roten Tabellenbereich verlassen. Zurück blieb ein enttäuschter Tobias Strobl. Am kommenden Freitag, 6. Oktober, steht „das Spiel der Spiele“ an. Um 19 Uhr laufen die Pipinsrieder im Sechziger-Stadion an der Grünwalder Straße auf und versuchen den Löwen Paroli zu bieten.

kho

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