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Der FC Pipinsried fegt den FC Deisenhofen mit einem 7:2 vom Platz

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Gab dem Spiel die entscheidende Richtung: Amar Cekic erzielte in Deisenhofen die ersten beiden Tore – hier das 2:0 – und bereitete das dritte von Daniel Leugner (links hinter Cekic) vor. Evrad Ngeukeu (rechts) hatte das Nachsehen.

Deisenhofen/Pipinsried - Es war eine Demonstration, die der Bayernliga-Spitzenreiter FC Pipinsried am vergangenen Samstag beim Verfolger FC Deisenhofen zelebrierten. Die Pipinsrieder fegten ihre Gastgeber mit 7:2 (4:0) vom Platz.

Sogar ein zweistelliges Ergebnis wäre zum Frühjahrsrundenauftakt möglich gewesen. Obwohl die Vorbereitungsphase mit drei Wochen kurz war und die Testspiel-Auftritte mäßig. Amar Cekic war es, der dem Spiel in der Anfangsphase die entscheidende Richtung gab. Das 1:0 erzielte er schon nach fünf Minuten, nach einer Hereingabe von Steffen Krautschneider, den zweiten Treffer markierte er kurz darauf (0:2, 16.). Das 3:0 durch Daniel Leugner bereitete Cekic mit einem klugen Pass vor (21.). Alle Tore fielen nach demselben Muster: Der FCP eroberte die Kugel in der eigenen Hälfte und düpierte die weit aufgerückte Abwehr des FCD mit einem weiten Ball. So fiel im Prinzip auch das 4:0. Mit der besonderen Pointe, dass Pipinsrieds Torwart Johann Hipper der Ausgangspunkt war, denn er hatte einen Strafstoß des Deisenhofeners Leon Müller-Wiesen pariert. Kapitän Andreas Thee schnappte die das Leder und schickte Benjamin Kauffmann auf die Reise (41.). Unmittelbar nach der Pause legte Christoph Rech nach (0:5, 47.). Als dann auch Krautschneider vom Elfmeterpunkt traf (0:6, 64.), bahnte sich ein Debakel für die Deisenhofener an. Bei den Pipinsriedern ließ allmählich die Konzentration nach, die Gastgeber durften noch zwei Ehrentreffer erzielen (1:6, 73., und 2:7, 83.). Dazwischen profitierte Rech von einem Fehler des FCD-Torwarts Enrico Caruso, der sich bei einem Krautschneider-Freistoß verschätzte (7:1, 75.). Spielertrainer Fabian Hürzeler kommentierte: „Wir haben heute eine Botschaft an die ganze Liga geschickt: Bei uns ist nichts zu holen!“ Der in den vergangenen Wochen als Trainerkandidat für die kommende Saison genannte Jörg Böhme wurde nicht gesichtet – der FCP scheint von der Idee abgekommen zu sein, den früheren Schalke- und Löwenprofi verpflichten zu wollen. Da der TSV 1888 Wasserburg zu Hause nicht über ein 1:1 gegen den Tabellenletzten TSV Nördlingen hinauskam, ist der Vorsprung des FCP auf 21 Zähler angewachsen. Am kommenden Samstag, 14. März, lädt der FC Pipinsried alle Fans zum ersten Heimspiel des Jahres in die NAT-Arena. Der Gegner ist der SV Hankofen-Heiling (14 Uhr).


kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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