Lokalsport/ Dachau

Noch im Regionalligakeller eingesperrt

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Griff in Garching vergeblich nach drei Punkten: FCP-Spielertrainer Fabian Hürzeler.

Pipinsried/Garching - FC Pipinsried kassiert gegen VfR Garching eine verdiente 0:2-Niederlage.

Der Regionalligist FC Pipinsried steckt wieder in der Krise: Am Sonntag zogen die Kicker von Spielertrainer Fabian Hürzeler beim VfR Garching mit 0:2 (0:1) den Kürzeren. Wenige Tage zuvor waren sie aus dem Totopokal geflogen, nach einem schmeichelhaften 0:1 (0:0) gegen den Ligakonkurrenten FV Illertissen – ohne Mitwirkung des Übungsleiters, der als DFB-U19-Trainer im Einsatz war. Manager Roman Plesches Fazit fiel nach beiden Partien drastisch aus: „Das war viel zu wenig!“ Tatsächlich erwies sich die zuletzt stabile Defensive als fehleranfällig, die Offensive entwickelte praktisch keine Durchschlagskraft. War das Fehlen Hürzelers noch ein plausibler Entschuldigungsgrund bei der Pokalniederlage, zog dieses Argument gegen Garching nicht mehr. Wobei der Coach einer der wenigen war, der sich bis zum Schluss mit aller Kraft gegen die Pleite stemmte. Beiden Garchingern Treffern gingen Pipinsrieder Patzer voraus. Tormann Thomas Reichlmayr unterlief einen weiten Ball von Nikolaos Salassidis, der am langen Pfosten frei stehende Mario Staudigl köpfte ein (1:0, 21.). Allerdings wurde der Keeper von seinen eigenen Vorderleuten behindert. Vor dem 2:0 spazierte Tom Zimmerschied ungehindert durch den 16-Meter-Raum, in seinen scharfen Pass musste der erst 19-jährige VfR-Torjäger Elias Kollmann nur den Fuß halten (52:). Bei den Pipinsriedern ging vorne wenig zusammen. Die beste Abschussgelegenheit bot sich Kasim Rabihic aus spitzem Winkel, doch Garchings Schussmann Maximilian Engl stand goldrichtig (43.). FCP-Kapitän Thomas Berger schüttelte hinterher den Kopf: „Wir standen zu weit weg und haben die Garchinger nie richtig in den Griff gekriegt. Wir hätten noch eine Stunde spielen können und dennoch kein Tor gemacht.“ Marco Krammel, Co-Trainer und Coach des FCP, stimmte seinem Kollegen zu: „Vorne fehlt uns einfach der letzte Biss.“ Der FC Pipinsried hat weiterhin nur sechs Zähler auf dem Konto und bleibt als Vorletzter im Tabellenkeller der Vierten Liga. Immerhin beträgt der Abstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz 14 nur drei Punkte, da die SpVgg Greuther Fürth 2 in Memmingen eine 1:3-Niederlage einstecken musste. Ein weiterer Lichtblick: Der seit vier Wochen verletzte Goalgetter Marian Knecht ist am Dienstag wieder ins Training eingestiegen. Schon am Freitag geht es weiter: Dann ist der Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg in der NAT-Arena zu Gast (Anpfiff: 17.45 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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