Pipinsried visiert die Regionalliga an

Neue Überraschungen

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Premieren-Tor im Pipinsrieder Trikot: Ruben Popa (links, hier im Duell mit Gilchings Manuel Gensheimer).

Pipinsried - FC Pipinsried gewinnt zwar in Gilching 5:0, hat aber weiter Personalprobleme (2:0) gegen Gilching/Neue Absenzen

Im letzten Testspiel vor dem Trainingslager am Gardasee besiegte der Bayernliga-Tabellenführer FC Pipinsried den Zweiten der Bezirksliga Süd, den TSV Gilching-Argelsried in einem zeitweise munteren Vorbereitungsmatch mit 5:0 (2:0). Der wieder genesene Christian Adrianowytsch (3.), Sebastian Fischer (6.), Martin Finkenzeller (74.), Neuzugang Ruben Popa (76.) und Andreas Götz (80.) erzielten die Tore. Die Gastgeber – trainiert vom früheren Pipinsrieder Wolfgang Krebs – konnten nur in der ersten Hälfte dagegen halten.

Wer darf spielen?

Interessanter als das Match war, wer bei den Gelb-Blauen auf der Bank saß und wer nicht. So war zum Beispiel der Ex-Sulzemooser Manuel Eisgruber zugegen, allerdings in Zivil: Er hat Knieprobleme. Komplett fehlte hingegen wieder der Kurzzeit-1865-Torjäger Christian Doll wegen einer entzündeten Achillessehne. FCP-Coach Tobias Strobl kündigte aber an, dass Doll in Italien mit von der Partie sein wird. Ebenfalls vermisst wurde Mittelfeld-Lenker Arthur Kubica: Der Zauberfuß hat sich überraschenderweise in einen Kurzurlaub mit seiner Freundin verabschiedet. Sein Trainer ist darüber überhaupt nicht erbaut. „Ich habe Arthur darauf hingewiesen, welch schlechte Botschaft er damit ans Team sendet“, merkte Strobl schmallippig an. Weiterhin verletzt: Dominik Schön und Giovanni Goia.

Endlich wieder fit

Positiv war aber, dass Serge Yohoua in Gilching die letzten 20 Minuten engagiert bestritt und den fünften Treffer mit vorbereitete. Der Ivorer hat in der letzten Woche eine Spritze in sein geschädigtes Knie erhalten und ist nun „schmerzfrei“, wie er in Gilching selber erklärte. Und auch der sechs Monate verletzte Adrianowytsch hinterließ auf der feinen Kunstrasenanlage einen guten Eindruck. Strobl ist nun zuversichtlich, seiner Mannschaft im sonnigen Süden „den letzten Schliff“ für den Regionalliga-Aufstieg geben zu können.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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