FC Pipinsried verliert schon wieder.

FC Pipinsried lässt in Buchbach viele Chancen liegen und verliert 0:1

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Ein Tor von Aleksandro Petrovic (links) besiegelte das Schicksal des FCP, hier Maximilian Zischler und Oliver Wargalla (rechts).

Pipinsried - Dem Abstieg einen Schritt näher

Der Regionalliga-Verbleib des FC Pipinsried ist am Osterwochenende ein bisschen unwahrscheinlicher geworden. Der TSV Buchbach besiegte die Pipinsrieder am Ostersonntag mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Aleksandro Petrovic mit einem Abstauber (30.). 

Der FCP bleibt Letzter (26 Punkte). Am Ostermontag holte Abstiegskonkurrent TSV 1860 Rosenheim drei Zähler dank eines 2:1 gegen den FC Ingolstadt 2 und hat als Drittletzter nun 31 Zähler auf dem Konto. Vier Spiele stehen noch aus – rechnerisch ist noch alles möglich, zumal die Rosenheimer am kommenden Samstag in Pipinsried zu Gast sind (14 Uhr) und am 11. Mai der Vorletzte SV Heimstetten (28 Punkte) in der NAT-Arena antritt. FCP-Manager Roman Plesche rechnete am Ostermontag vor: „Wir brauchen mindestens drei Siege aus den verbleibenden vier Partien.“ Der Haken daran: Der Dorfklub muss noch nach Memmingen (3. Mai) und Schweinfurt (18. Mai) reisen, zwei Spitzenteams. 

Plesches Rechenübung war umso bitterer, weil die Gelb-Blauen in Buchbach eine der besten Saisonleistungen gezeigt hatten. Schon in der Anfangsphase erarbeiteten sie sich Großchancen durch Kasim Rabihic (6.) und Philipp Schmidt (11., 23.), nach der Pause durch Maximilian Zischler (58.), Amar Cekic (85.) und Noel Knothe, der das Spielgerät an die Latte setzte (86.). Der FCP dominierte über die gesamte Spielzeit. Wohl auch weil Hürzeler mit Rabihic, Schmidt, Amar Cekic und Oliver Wargalla auf totale Offensive gesetzt hatte. 

Doch in der 30. Minute versagte die Defensive: Buchbachs Sammy Ammari düpierte die FCP-Abwehr mit einem seiner bekannten weiten Einwürfe, Tormann Thomas Reichlmayr klatschte den Kopfball von Stefan Denk nach vorne ab, Petrovic war zur Stelle (1:0, 30.). Reichlmayr machte seinen Fauxpas nach dem Seitenwechsel wett, als er einen Strafstoß von Thomas Breu abwehrte (48.). Knothe hatte zuvor Denk gefoult. „Wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen“, merkte Plesche enttäuscht an. Auch wenn er dem Team „keinen Vorwurf“ machen wollte, „die Spieler haben alles gegeben.“ 

Der FCP hat sein Schicksal immer noch in der eigenen Hand. Voraussetzung ist ein Sieg gegen den TSV 1860 Rosenheim am kommenden Samstag.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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