Sieg für den FCP

FC Pipinsried reichen 50 Minuten zu einem klaren 4:0 in Nördlingen

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Der Türöffner: Steffen Krautschneider verlädt Nördlingens Schlussmann Andre Behrens und erzielt das 1:0.

Nördlingen/Pipinsried - Krautschneiders Dreier-Pack

Der Bayernliga-Primus FC Pipinsried holte am Samstag den zehnten Punktspielsieg in Folge und gewann beim Kellerkind TSV 1861 Nördlingen klar und verdient mit 4:0 (3:0). 

Drei Treffer steuerte Steffen Krautschneider bei, das zwischenzeitliche 2:0 markierte Pablo Pigl (32.). „Ich bin eigentlich nicht als Torjäger hierher gekommen, sondern nur um Spaß am Fußball zu haben“, schmunzelte der 28-Jährige nach dem Match, „so einen Dreier-Pack nehme ich aber gerne mit.“ 

In der ersten Halbzeit schnürten die Pipinsrieder ihre Gastgeber regelrecht ein. Deren 6-4-1-Abwehrbollwerk verhinderte Schlimmeres. Christoph Rech überwand es erstmals mit einem 40-Meter-Pass in den Lauf von Spielertrainer Muriz Salemovic, den TSV-Tormann Andre Behrens im Strafraum von den Füßen holte – Krautschneider verwandelte den folgenden Elfmeter (1:0, 27.). Pigl erhöhte per Kopf nach einer Salemovic-Ecke (2:0, 32.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Krautschneider mit einem 17-Meter-Schuss für die Vorentscheidung (3:0, 45.+2). Als der langjährige Schweinfurter nach dem Wiederanpfiff auf 4:0 nach einem präzisen 30-Meter-Zuspiel von Dennis Hoffmann erhöhte (48.), schien alles auf ein Debakel für die Nordschwaben hinauszulaufen. Erstmals von Beginn an dabei: der Gündinger Daniel Leugner, der mit Salemovic schon beeindruckend harmonierte. 

Doch die Pipinsrieder Offensive verlor ihren Schwung, als Salemovic nach einer knappen Stunde in die Viererkette rückte. Der Grund: Innenverteidiger Timon Kuko humpelte vom Feld – auf der FCP-Bank saßen nur noch Offensivkräfte. Die Konzentration ließ nun in allen Mannschaftsteilen nach. Der eingewechselte Marcel-Pascal Ebeling vergab zwei Riesenchancen (72. und 79.). Nur der lange verletzte Paolo Cipolla überzeugte in der Schlussphase. So blieb die Null nur stehen, weil FCP-Keeper Johann Hipper das Glück des Tüchtigen hatte. Coach Fabian Hürzeler verteilte danach Lob und Tadel: „Der Auftritt in der ersten Halbzeit war sehr gut, doch wenn wir unsere Chancen etwas konsequenter nutzen, geht die Partie ganz anders aus.“ Chancenverwertung in der zweiten Hälfte nicht.“ Der FCP führt weiterhin die Bayernliga mit vier Punkten Vorsprung vor dem TSV 1881 Wasserburg an. 

Am kommenden Donnerstag geht es weiter: Ab 15 Uhr ist die U21 des SSV Jahn Regensburg beim FCP zu Gast. Der Altomünsterer Kapplerbräu kündigte an, 100 Liter Freibier zu spendieren, falls mehr als 750 Zuschauer die Partie verfolgen.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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