Fußball

Großer Schritt Richtung Regionalliga

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Hankofens Tormann Matthias Loibl (rechts) ist geschlagen, Almir Hasanovic stochert die Kugel über die Linie zum 2:0.

Pipinsried - Am vergangenen Sonntag setzten sich die Gelb-Blauen in einem kampfbetonten Match gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Hankofen-Hailing mit 2:0 durch.

Langsam wird es ernst mit den Regionalliga-Plänen des FC Pipinsried. Der FCP bleibt Bayernliga-Dritter. Der Abstand zum Vierten, dem TSV Schwabmünchen, ist fünf Zähler angewachsen, weil die Schwaben mit 1:5 in Heimstetten unter die Räder kamen.

Platzverweis vergeblich gefordert

Eine Stunde lang hielt das Mauerwerk der Hankofener, bis FCP-Linksverteidiger Arbnor Segashi mit einem Prachtschuss aus 16 Metern den Türöffner spielte (1:0, 60.). Der zweite Treffer geht auf das Konto von Joker Almir Hasanovic, auch wenn Schiedsrichter Vinzenz Pfister als Torschützen Philip Grahammer eintrug. Der Mittelfeldmann hatte per Kopf eine Bogenlampe produziert, die Hankofen Schlussmann Mathias Loibl mit Mühe an die Unterkante der Querlatte lenken konnte, Hasanovic staubte ab (2:0, 85.). Dem Treffer war eine strittige Szene vorausgegangen: Hankofens Verteidiger Robin Justvan sank plötzlich zu Boden, die Niederbayern forderten Platzverweis für Hasanovic, allerdings vergeblich.

FCP ohne eigenen Stürmer

Der FCP ließ das Leder rund 80 Prozent der Spielzeit in den eigenen Reihen kreisen, die Niederbayern verteidigten mit neun Mann und setzten auf Nadelstiche durch den extrem schnellen Ben Kouame. Die Pipinsrieder mussten indes ohne eigenen Stürmer auskommen: Atdhedon Lushi muss einen Trauerfall im engsten Familienkreis verkraften, Josip Juricev laboriert an einem Kapselriss und Serge Yohoua ist in Ungnade gefallen, weil er für die kommende Saison beim TSV Rain unterschrieben hat, ohne die Pipinsrieder Verantwortlichen zu informieren. So fehlte den Pipinsriedern vorne eine Anspielstation – bis Hasanovic kam und sofort für Unruhe sorgte, in jeder Hinsicht (73.).

Landrat lobte Pipinsrieder

Landrat Stefan Löwl – mit gelb-blauem Fanschal bekleidet – lobte hinterher: „Ein verdienter Sieg der Pipinsrieder, die 90 Minuten lang überlegen waren. Wenn der FCP den Aufstieg schafft, wäre das toll für das Dachauer Land!“ Mit einem Augenzwinkern setzte er hinzu: „Drei Landkreis-Vereine in der Bayernliga wären natürlich auch nicht schlecht.“ Der TSV Dachau 1865 verlor zu Hause mit 0:2 gegen Kottern, der ASV Dachau ist Zweiter der Landesliga. Am kommenden Sonntag reisen die Pipinsrieder nach Schwabmünchen (17 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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