Fußball 

Pipinsried sichert sich den Titel  mit 5:1 in Landsberg

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Dankeschön bei den Fans für die Unterstützung zur Herbstmeisterschaft – die FCP-Spieler (von rechts): Oliver Wargalla, Steffen Krautschneider, Alexander Lange, Timon Kuko, Muriz Salemovic und Amar Cekic.

Landsberg/Pipinsried - Schneller als der FC Pipinsried war keiner in den vergangenen Jahren. Der Dorfklub darf sich seit Samstag Bayernliga-Herbstmeister nennen, nach einem beeindruckenden 5:1 (3:1) beim TSV 1882 Landsberg.

Nach 15 Spieltagen hat der FCP 41 Zähler auf dem Konto, sieben mehr als der Zweite TSV 1880 Wasserburg. Zum Vergleich: Vor Jahresfrist hatte der SV Türkgücü Ataspor 37 Punkte gesammelt, Verfolger SV Pullach sechs weniger (der noch ein Nachholspiel zu bestreiten hatte). 

Mit 940 Zuschauern – darunter rund 50 bekennende und lautstarke FCP-Fans – bot die Landsberger 3C-Arena bei strahlendem Sonnenschein das passende Ambiente für eine Mini-Herbstmeisterschaftsfeier. Allerdings leisteten die Landsberger in der Anfangsphase heftige Gegenwehr. Vielleicht um ihrem letztjährigem Coach Muriz Salemovic zu zeigen, was in ihnen steckt. Die Hausherren griffen ihre Gäste schon an deren Strafraum an. Philipp Siegwart markierte prompt die frühe Landsberger Führung (1:0, 3.). Doch der Favorit fing sich schnell, ließ Ball und Gegner laufen und kam mit seiner ersten Chance zum ersten Tor durch Pablo Pigl; Salemovic hatte dem Torjäger aufgelegt (1:1, 23.). Der Coach war am zweiten Treffer beteiligt: Landsbergs Innenverteidiger Florian Mayer (früher Dachau 1865) säbelte Salemovic im Strafraum um: Steffen Krautschneider chippte den fälligen Elfmeter lässig ein (1:2, 38.). Der Franke leitete den Halbzeitstand mit einem Sturmlauf auf der linken Außenbahn ein – Pigl musste nur noch den Fuß hinhalten (1:3, 43.). 

Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren kaum noch einen Stich. Salemovic wechselte mit Oliver Wargalla (65.) und Marcel-Pascal Ebeling (70.) zwei hungrige Offensivkräfte ein. Wargalla markierte prompt den vierten Treffer nach einem schönen Solo (1;4, 68.). Ebeling legte für Krautschneider auf (1:5, 76.). Ein sechstes Tor wollte trotz einiger Großchancen nicht fallen. Salemovic kommentierte mit einem Augenzwinkern: „Das wird in diesem Jahr nichts mehr.“ Er war am Lech allein für das Team verantwortlich, sein Kollege Fabian Hürzeler war für den DFB unterwegs. Nach dem Abpfiff jubelten Fans und Mannschaft gemeinsam – angeführt von Wargalla bedankten sich die Gelb-Blauen an der Bande bei ihren treuen Anhängern. Am kommenden Samstag ist der Aufsteiger TSV Donaustauf in Pipinsried zu Gast (16 Uhr).


kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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