Erneuter Sieg beim FCP.

Der FC Pipinsried siegt mit 3:1 gegen die U21 des TSV 1860 München

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FCP-Wirbelwind Paolo Cipolla (links), der hier dem 1860-Profi Fabian Greilinger davon sprintet, war „Man of the Match“ gegen den TSV 1860 München 2.

Pipinsried -  Mitreißende Fußballunterhaltung

Wer auf zahlreiche Löwen-Profis im Aufgebot des TSV 1860 München 2 in der Pipinsrieder NAT-Arena gehofft hatte, wurde zwar enttäuscht. 

Doch nur kurz: Denn die Partie zwischen dem Bayernliga-Dominator FC Pipinsried und der U21 der Löwen bot den 810 Zuschauern mitreißenden Fußball. Der Dorfklub siegte zwar deutlich mit 3:1 (1:1), die jungen Löwen – angetrieben vom langjährigen Pipinsrieder Idol Dominik Schön – hielten aber mutig dagegen. Aus dem Drittligakader waren nur Noel Niemann (bisher kein Drittliga-Einsatz) und Fabian Greilinger (acht Einsätze) dabei. Die Hausherren nahmen den Gästen durch einen Doppelschlag die Luft: Stephan Thee schob ein Zuspiel von Paolo Cipolla aus fünf Metern über die Linie 1:0, 24.), sechzig Sekunden später traf Cipolla aus gleicher Position nach einem Pass von Pablo Pigl (2:0, 25.). Der Liga-Toptorjäger sorgte nach der Pause für die Vorentscheidung nach einer Ecke von Amar Cekic (3:0, 52.). Timo Spennesberger verkürzte vom Elfmeterpunkt nach einem Foul vom Christoph Rech an Noel Niemann (3:1, 71.). Der allein verantwortliche FCP-Coach Muriz Salemovic – Kollege Fabian Hürzeler war im DFB-Einsatz – hatte sein Gegenüber Frank Schmöller mit zwei Maßnahmen ins Grübeln gebracht: Die Hausherren liefen mit Viererkette auf. 

Dominik Schön, Schmöllers verlängerter Arm auf dem Spielfeld, berichtete: „Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet.“ Salemovic zweiter Schachzug: Er verzichtete auf seinen eigenen Einsatz und ließ Cipolla den Vortritt. Der Spielertrainer begründete in der Pressekonferenz: „Cipolla war heute wieder einer der Besten, wie schon in Dachau und gegen Schwaben Augsburg. Und von anderen Dreien – Cekic, Pigl und Krautschneider – kann man wirklich keinen draußen lassen. Also war es das Einfachste, dass ich auf der Bank blieb.“ Eine Aussage, für die Salemovic donnernden Applaus von den Gästen des Vereinsheims erhielt. Der Dorfklub wirbelte durch die Anfangsphase und hätte schon nach 15 Minuten mit 3:0 in Front liegen können. Gerade als sich die Hauptstädter aus dem Pressing-Griff ihrer Gastgeber befreit hatten, fielen die beiden ersten Treffer. „Wir hätten zur Pause mit 5:0 führen müssen“, konstatierte Salemovic. Schmöller sprach von einem „Qualitätsunterschied“, lobte aber auch den Mut seines jungen Teams, das auch das 3:0 wegsteckte. „Trotz der schwierigen Woche, die wir hinter uns haben“, deutete Zweitlöwen-Coach die Vorgänge rund um den Abgang Daniel Bierofkas an. Nach dem Anschlusstreffer wackelten die Pipinsrieder zwar ein bisschen, strauchelten aber nicht. 

Der Vorsprung des FC Pipinsried auf Verfolger TSV 1880 Wasserburg beträgt weiterhin 13 Zähler, da sich die Südostbayern mit 2:0 im Derby gegen den SV Kirchanschöring durchsetzten.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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