Dorfklub siegt erneut.

Der FC Pipinsried an der Spitze

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Bereitete beide Treffer vor: Pipinsrieds Spielertrainer und Spielmacher Muriz Salemovic, der hier Dominik Isufi (links) und Moustapha Salifou (rechts) die Hacken zeigt.

Pipinsried - Die Gelb-Blauen holten den 15. Dreier bei Türkspor Augsburg.

Der Bayernliga-Primus FC Pipinsried hat am vergangenen Samstag auch die abschließende Partie der Hinrunde für sich entschieden – wenn auch nicht so deutlich wie viele der vorherigen Spiele: 2:1 (1:0) hieß es gegen Türkspor Augsburg nach 92 Minuten. 

Die Fuggerstädter hatten in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer durch Fatih Baydemir erzielt und es kurzzeitig spannend gemacht. „Wenn wir unsere Großchancen konsequent nutzen, wird es am Ende nicht mehr eng“, kritisierte FCP-Coach Fabian Hürzeler das Team nach dem Abpfiff. Amar Cekic hatte die Gelb-Blauen früh in Front geschossen (0:1,14.), Pablo Pigl nach der Pause für eine gefühlte Vorentscheidung gesorgt (0:2, 56.). Vor dem Seitenwechsel taten sich die Gäste aus dem Alto-Land schwer, die Hausherren hatten mehr vom Spiel. Der emsige Ex-Pipinsrieder Emre Arik trieb die Kugel immer wieder Richtung FCP-Kasten, Sebastian Mitterhuber – ebenfalls früher für den Dorfklub aktiv – unterstützte ihn als umsichtiger Sechser. Doch unter dem Strich hatte Pipinsrieds Ersatztorwart Sebastian Hollenzer wenig zu tun. Ausgerechnet dessen langjähriger Kollege Thomas Reichlmayr – der in dieser Saison das Türkspor-Tor hütet – leitete den ersten Treffer ein. 

Er versäumte es, einen Einwurf zügig zurück ins Feld zu spielen, so dass ihm FCP-Spielertrainer Muriz Salemovic in Bedrängnis bringen konnte. Der Pressschlag fiel Amar Cekic vor die Füße, der das Leder per Bogenlampe ins leere Gehäuse versenkte (0:1, 14.). Salemovic war es auch, der das 0:2 einleitete. Der Landsberger eroberte das Leder an der rechten Außenlinie und schob es zu Daniel Leugner. Der Bergkirchner legte zum besser postierten Pablo Pigl ab, der prompt sein 17. Tor bejubeln konnte (56.). Dass dem FCP die Durchschlagskraft der Vorwochen vermissen ließ, hatte einen Grund: Topscorer Steffen Krautschneider (13 Tore/12 Assists) fehlte wegen einer Augen-OP, der engagierte Marcel-Pascal Ebeling konnte ihn naturgemäß nicht Eins-zu-Eins ersetzen. Das änderte nichts an der überragenden Hinrunden-Bilanz des Dorfklubs als ungeschlagener Tabellenführer mit überragenden 47 Zählern (Torverhältnis 61:14). Verfolger Wasserburg hat zehn Punkte weniger auf dem Konto (36:20). 

Am kommenden Samstag, 2. November, besucht der TSV Schwaben Augsburg die Pipinsrieder NAT-Arena (14 Uhr). 

Für das Heimspiel gegen die U21 des TSV 1860 München am 16. November ist der Vorverkauf angelaufen und bis 12. November möglich (Tickets kosten 11 Euro, einschließlich Versandkosten). Anfragen an unter E-Mail an franziskasigl1997@gmail.com oder per WhatsApp an Telefon 0174/1458171.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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