Fußball

Tabellenführer zeigt FCP die Grenzen auf

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Der Ex-Pipinsrieder Atdhedon Lushi schoss am vergangenen Samstag seinen früheren Klub auf den vorletzten Regionalliga-Platz.

Pipinsried - Eichstätt begnügt sich mit einem 2:1 in Pipinsried – Ex-FCP-Torjäger Lushi trifft.

Der FC Pipinsried unterlag am vergangenen Samstag dem Regionalliga-Spitzenreiter VfB Eichstätt zwar nur knapp mit 1:2 (0:2), doch der Klassenunterschied zwischen dem Ersten und dem Vorletzten war dennoch deutlich. FCP-Coach Manfred Bender sprach sogar davon, dass seinem Team erstmals „die Grenzen aufgezeigt“ worden seien. Fabian Eberle hatte die Gäste mit einem Foulelfmeter in Führung geschossen (0:1, 23.), der Ex-Pipinsrieder Atdhedon Lushi kurz darauf erhöht (0:2, 25.). Joker Philipp Schmidt verkürzte nach einem Konter (1:2, 80.). Marian Knecht hatte sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber knapp (88.). VfB-Trainer Markus Mattes war sauer: „Was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war definitiv zu wenig. Wenn Knecht das Ding macht, sind die drei Punkte futsch.“ Eine Schlüsselrolle bei den Eichstättern spielte ihr Ersatzkeeper Luca Woloszyn. Der 20-Jährige Pfaffenhofener zeigte eine tadellose Leistung und behielt in einem Duell mit Knecht die Nerven, als er dem Pipinsrieder Goalgetter am Strafraumrand die Kugel regelgerecht von den Stiefeln pflückte (28.). Im FCP-Defensivverbund fehlten Spielertrainer Fabian Hürzeler (im DFB-Trainer-Einsatz), Luis Grassow (Gelbsperre) und Michael Denz (Zerrung). „Drei Stammspieler sind schwer zu ersetzen“, befand Kapitän Thomas Berger. Allerdings schwächelte auch die Offensive: Außer Schmidts Tor und den beiden Chancen Knechts war von ihr nichts zu sehen. Torwart Thomas Reichlmayr kritisierte: „Zwei Schüsse auf‘s Tor sind einfach zu wenig,“ Der Keeper hatte den Rückstand durch einige Klasse-Paraden in Grenzen gehalten. So lenkte er einen Strafstoß von Marcel Schelle um den Pfosten (43.) und parierte einen strammen 15 Meter-Schuss des durchgebrochenen Ex-Profis Markus Steinhöfer (Frankfurt, Basel) mit einer Blitzreaktion (63.). Dass dessen Nachschuss nur an den Innenpfosten prallte, war freilich Glück für Reichlmayr und den Dorfklub. Die Partie wurde überschattet von einer schweren Verletzung des VfB-Offensivmanns Julian Kügels. Der Manchinger wurde von seinem Kollegen Dominik Wolfsteiner so unglücklich umgerannt, dass dem 21-Jährigen die Kniescheibe aus dem Gelenk sprang (45.). Erl wurde vierzig Minuten auf dem Feld behandelt, bevor er ins Dachauer Krankenhaus transportiert werden konnte. Die zweite Halbzeit begann mit 25 Minuten Verspätung. Der FC Pipinsried ist auf den vorletzten Rang abgerutscht, mit zwei Zählern Rückstand auf den sicheren 14. Platz. Schon am Freitag tritt der FCP beim FC Bayern 2 an (19 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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