Pipinsried verliert in Bayreuth

Pipinsried verliert in Bayreuth klar mit 2:4 und behält Rote Laterne

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Der beste Pipinsrieder, Tormann Thomas Reichlmayr verhinderte in Bayreuth ein größeres Desaster.

Pipinsried/ Bayreuth - Reichlmayr verhindert Schlimmeres.

Der FC Pipinsried behält die rote Laterne der Regionalliga. Die SpVgg Bayreuth erwies sich am vergangenen Wochenende als eine Nummer zu groß für den Dorfklub, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Die Oberfranken gewannen verdient mit 4:2 (3:1). Nur FCP-Keeper Thomas Reichlmayr war es zu verdanken, dass der Ausflug in die Richard-Wagner-Stadt nicht zum Desaster wurde, trotz der beiden Anschlusstreffer von Kasim Rabihic (Foulelfmeter zum 2:1, 30.) und Joker Philipp Schmidt (3:2, 90.+1). „Das war gar nichts“, fasste Pipinsrieds Manager Roman Plesche die Leistung seines Teams zusammen, „schon die ersten zehn Minuten haben wir total verschlafen.“ 

Erst überlupfte der allein gelassene Ivan Knezevic Reichlmayr (1:0, 3.), dann nutzte Christoph Fenninger einen Tiefschlafmoment der neu formierten Abwehrkette aus (2:0, 8.). Spielertrainer Fabian Hürzeler hatte einen Fünferverbund mit Thomas Berger, Arijanit Kelmendi, Noel Knothe, Luis Grassow und Andreas Schuster ins Rennen geschickt. Vorne stürmte das Trio Amar Cekic, Kasim Rabihic und Oliver Wargalla, den Marian Knecht in der 74. Minute ersetzte. Einer der Gründe für die späte Einwechslung des Torjägers: Der ehemalige Jetzendorfer erschien 20 Minuten zu spät zur Abfahrt des Teambusses – was Kopfschütteln bei den Kollegen und Trainern auslöste. „Nur durch Zufall sind wir wieder rangekommen“, beschreibt Plesche eine Strafraumsituation, bei der Rabihic gefoult wurde und umgehend von Elfmeterpunkt traf (2:1, 30.). 

Ausgerechnet Hürzeler war es, der den dritten Treffer der Hausherren durch „ein völlig unnötiges Foul“ (Plesche) am Strafraumrand auflegte. Beim direkt verwandelten Freistoß von Christopher Kracun war Reichlmayr machtlos (3:1, 45.+1).Nach dem Seitenwechsel setzten die Pipinsrieder alles auf eine Karte – und fingen sich zahllose Konter ein. Reichlmayr vereitelteein halbes Dutzend Großchancen der Oberfranken. Schmidt sorgte kurzzeitig für Hoffnung (3:2, 90.+1), die Patrick Weimar sofort wieder dämpfte (4:2, 90.+2). 

Plesches Fazit: „Wenn wir acht zu eins verlieren, können wir und nicht beschweren.“ Die gute Botschaft zum schlechten Spiel: Der FC Pipinsried (22 Punkte) hat im Abstiegsrennen kaum an Boden verloren, weil fast alle Konkurrenten ebenfalls Federn lassen mussten. 

Am kommenden Samstag tritt der 14. VfR Garching (26 Punkte) um 14 Uhr in der NAT-Arena – ein Sieg ist Pflicht für den FCP.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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