Bayernliga

FCP bleibt in der Bayernliga

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„Auftrag erfüllt“: Pipinsrieds Trainer Bernd Weiß (dahinter Co Robert Steurer).

Der FC Pipinsried erkämpfte sich ein 2:0 beim SV Kirchanschöring. Mit diesem Sieg sicherte der Dorfclub die Fünftklassigkeit.

Andernorts wurden Meisterschaften, der FC Pipinsried feierte beim SV Kirchanschöring seinen Klassenerhalt. Ruben Popa (11.) und der Aufsteiger der Saison, Emre Arik (85.), hatten den Sieg herausgeschossen. Keeper Kevin Maschke hatte ihn festgehalten.

Frühes Freistoßtor bringt Pipinsried in Führung

Eigentlich wollten die Gastgeber um Spielertrainer Patrick Mölzl ihre erste Bayernligasaison würdig begehen – mit Blaskapelle, Spanferkel und einem Dreier. Doch den benötigte der Dorfclub dringend zum Ligaerhalt. Dementsprechend hitzig ging es zur Sache. Fortuna war indes auf Pipinsrieder Seite: Schon früh zirkelte Popa einen Freistoß von der rechten Strafraumkante in die Maschen (0:1, 11.).

Direkte Konkurrenten spielten stark auf

Danach ging das Zittern los. Zumal Konkurrenten wie der TSV Schwabmünchen (1:0 in Unterföhring), TSV Kottern (5:0 gegen Erlbach) und DJK Vilzing (1:0 gegen Wolfratshausen) den Kickern aus dem Dachauer Hinterland auf die Pelle rückten. „Spielerisch hat nicht viel gepasst, dafür kämpferisch umso mehr“, meinte FCP-Trainer Bernd Weiß im Anschluss.

Arik entscheidet die Partie per Volleyschuss

Er hob Armin Lange hervor – der für den verletzten Martin Finkenzeller den rechten Verteidiger gab –, den Sechser Andreas Götz („überragend“), wieder einmal Maschke (den FCP-Boss Konrad Höß jedoch zum TSV Rain ziehen lässt). Sowie Arik, der kurz vor Schluss die zahlreichen Anhänger mit einem Volleyschuss nach einem Berger-Freistoß (2:0, 85.) erlöste.

„Auftrag erfüllt, Abstieg verhindert“

Der FCP beendet eine turbulente Spielzeit auf Platz zehn (43 Punkte), zwei Zähler und Plätze hinter dem TSV Dachau 1865. „Auftrag erfüllt, Abstieg verhindert“, fasste Weiß in der anschließenden Pressekonferenz seine Mission in Pipinsried zusammen. „Ich habe Blut geleckt und würde gerne höherklassig weiterarbeiten.“ Höß – der das Geschehen via Smartphone verfolgt hatte – lobte den 57-Jährigen überschwänglich: „Hohen Respekt, wie Weiß die Lage gemeistert hat.“

Fabian Hürzeler wird neuer FCP-Trainer

Serge Yohoua setzte auf der Rückfahrt noch einen drauf: „Der Bernd war der beste Trainer, den ich bisher hatte.“ Dennoch wird Höß den erfahrenen Fußballlehrer in der kommenden Saison durch den 23-jährigen Fabian Hürzeler (TSV 1860 München II) ersetzen. Höß ordnet die abgelaufene Spielzeit als die schwierigste in seiner 50-jährigen Funktionärskarriere ein – und prognostiziert: „Was die neue Saison bringen wird, das kann man nicht sagen.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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