Kein Sieg für den FCP

Pipinsrieder Siegesserie gerissen

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Bitterer Moment für den FCP: Die Augsburger feiern den Ausgleich, FCP-Aushilfskeeper Roman Artes und Steffen Krautschneider können es nicht fassen.

Pipinsried - Bayernliga-Primus holte nur 1:1 gegen Schlusslicht Schwaben Augsburg – Pöttmeser Trainer hält Punkt für den FCP fest.

Die Siegesserie des Bayernliga-Tabellenführers FC Pipinsried ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen, nach 14 Dreiern in Folge. 

Gegen das Schlusslicht TSV Schwaben Augsburg kamen die Schützlinge des Spielertrainer-Duos Fabian Hürzeler und Muriz Salemovic nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. In den Schlussminuten konnten sich die Gelb-Blauen bei ihrem Aushilfskeeper Roman Artes bedanken, der bei zwei Kontern der Gäste zur Stelle war und dafür sorgte, dass die Pipinsrieder weiterhin ohne Niederlage bleiben. Artes ist seit Jahresanfang als Trainer beim schwäbischen Kreisligisten TSV Pöttmes aktiv, zuvor stand er für den FC Affing, den TSV Gersthofen oder auch den BC Aichach zwischen den Pfosten. Da er 15 Monate nicht mehr gespielt hatte, war Artes sofort spielberechtigt. Am Treffer der Schwaben trug der 1,96-Meter-Mann keine Schuld. Der Augsburger Torjäger Michael Geldhauser konnte eine lange Flanke ungedeckt am langen Pfosten einköpfen (1:1, 23.). Der FC Pipinsried war durch Paolo Cipolla zwar früh in Führung gegangen (1:0, 5.), versiebte aber reihenweise Großchancen. So scheiterte Oliver Wargalla im Eins-gegen-Eins-Duell an Gästetorwart Fabio Zeche (13.), Pablo Pigl verpasste den Gästekasten aus kürzester Distanz (55., 57.) oder traf nur den Pfosten (82.), Cekic die Querlatte (53.). Manager Roman Plesche seufzte später: „Die Kugel wollte heute einfach nicht ins Netz.“ 

Hürzeler schimpfte: „Nach einer halben Stunde haben wir jede Ordnung verloren, jeder spielte, wie er wollte.“ Das Team wirkte verunsichert, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Ausfälle. Besonders vermisst wurde Abwehrchef Christoph Rech (Zerrung). Der Ex-Profi Benjamin Kauffmann feierte eine bitteres Comeback nach seiner dreimonatigen Verletzungspause: In der 80. Minute knickte der gebürtige Ingolstädter bei einem Zweikampf um und humpelte vom Feld. Die erste Diagnose lautete: Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk. Der Vorsprung des Dorfklubs auf Verfolger TSV 1880 Wasserburg beträgt weiterhin zehn Zähler, da sich die Südostbayern mit dem TSV Kottern die Punkte bei einem 1:1 teilten. 

Am kommenden Samstag spielt der FCP zum TSV Dachau 1865 (14 Uhr).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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