Fußball: FC Pipinsried

FCP putzt FSV Pfaffenhofen mit 9:0 weg – Pigl trifft fünfmal

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Nicht zu bremsen: Der Pipinsrieder Fünffach-Torschütze Pablo Pigl.

Pipinsried - Pipinsried schießt sich in Ligalaune

Der neu formierte FC Pipinsried ist für den Bayernligaauftakt beim TSV Schwaben Augsburg am kommenden Samstag (18 Uhr) gerüstet: Am vergangenen Wochenende putzten sie erst den B-Klassisten FC Schrobenhausen mit 11:0 (5:0) und dann den ambitionierten Bezirksligisten FSV Pfaffenhofen mit 9:0 (4:0) weg. 

Während Spielertrainer Fabian Hürzeler nach dem Schrobenhausen-Match noch die mangelnde „Torgeilheit“ seiner Kicker monierte, freute sich sein Kompagnon Muriz Salemovic in Pfaffenhofen darüber, dass die Truppe keine Gegentreffer kassiert hatte. Was in Pfaffenhofen durchaus möglich gewesen wäre, die beiden FCP-Keeper Marcel Zach (vor der Pause) und Sebastian Hollenzer mussten zweimal retten. Das Duo wird sich wohl um den Nummer-Eins-Job streiten, denn der Wechsel des belgischen Profis Maxime Crahay scheint geplatzt. Salemovic berichtete: „Das wird nichts mehr.“ Die Musik spielte indes auf der anderen Seite: Allein fünfmal traf Pablo Pigl gegen den FSV, zweimal schlug Kenan Muslimovic zu, dem in Schrobenhausen schon ein Triple gelungen war. Das Spektakel war beeindruckend. 

Viele Treffer waren wunderschön heraus gespielt – Pigl und Muslimovic mussten mehrfach nur den Fuß hinhalten. Der Ex-Memminger Daniel Hoffmann übernahm in der Dreier-Kette (mit Stephan Thee und Christoph Rech) das Kommando. Steffen Krautschneider zeigte wie schon gegen Rain, dass er einer der wertvollsten Akteure der Mannschaft ist. Neben den Torschützen stach an beiden Abenden der quirlige Amar Cekic ins Auge; seine Eckbälle führten zu vier Treffern. Salemovic fiel durch kluge Zuspiele und feine Pässe auf. Hürzeler gab in beiden Partien den Antreiber, als Sechser hatte er wenig zu tun. 

Der Gündinger Daniel Leugner fehlte noch, er steigt dieser Tage ins Mannschaftstraining ein. Der TSV Dachau 1865 empfängt am Samstag den Aufsteiger Türkspor Augsburg, der vom Kult-Löwen und Kurzzeit-FCP-Coach Manfred Bender trainiert wird (14 Uhr). Bei den Schwaben kicken vier weitere ehemalige Pipinsrieder: Tormann Thomas Reichlmayr, Sebastian Mitterhuber, Giovanni Goia und Emre Arik sowie der Ex-1865er Burhan Bytyqi. 

Die Dachauer gewannen am Wochenende ihr Verbandspokalspiel gegen den Ligakonkurrenten TSV Schwabmünchen dank eines Treffers von Christian Doll mit 1:0 (1:0). Am Freitag, 19. Juli, steht das große Landkreisderby zwischen dem FCP und den Dachauern an (18.30 NAT-Arena).

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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