Pipinsried

Pipinsried bändigt Löwenjäger

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Koproduzenten des Siegestreffers: Kasim Rabihic (links) und Ünal Tosun.

Schweinfurt/Pipinsried - Lushi und Tosun schießen Schweinfurter Profis in die Krise – Rabihic muss längere Zeit ausfallen.

Der Regionalliga-Neuling FC Pipinsried ist weiter im Siegesrausch. Bei der Profitruppe des FC Schweinfurt 05 holten die Freizeitkicker aus dem Altoland einen sensationellen 2:1 (1:1)-Sieg – es war der vierte Dreier FCP in Folge. Und ein Desaster für die Unterfranken, deren erklärtes Ziel es zu Saisonbeginn war, den TSV 1860 München zu jagen. „Wir haben uns das Glück hart erarbeitet“, kommentierte Spielertrainer Fabian Hürzeler in der Pressekonferenz.. Atdhedon Lushi hatte sein Team zu einer frühen Führung geschossen (0:1, 11.). Die Hausherren glichen durch ihren Goalgetter Adam Jabiri aus (1:1, 33.). Joker Ünal Tosun, der Lushi in der 68. Minute ersetzte, war es, der sein Team in der Schlussphase ins Glück schoss (82.). Spielertrainer Fabian Hürzeler hatte seine Anfangself nur geringfügig verändert: Der Ex-Burghausener Christoph Burkhard gab den zweiten Sechser, Luis Grassow den Mittelmann in der Fünferkette. Bei den Hausherren lief der lange verletzte Spielmacher Lukas Kling ab der ersten Minute auf. Der FCP stand kompakt hinter der Mittellinie und setzte auf schnelle Gegenangriffe. Nach einer Burkhard-Hereingabe war Lushi aus zehn Metern mit dem Kopf zur Stelle (0:1, 11.). Manuel Müller traf kurz darauf den Pfosten (18.). Danach nahmen die „Schnüdel“ das Heft in die Hand: Kracun prüfte Pipinsrieds Tormann Thomas Reichlmayr (24.), Jabiri glich auf Vorlage von Kevin Fery aus (1:1, 33.). Kurz vor der Halbzeit setzte Jabiri die Kugel per Fallrückzieher an die Querlatte (43.). Kurz nach der Pause ersetzte Philip Grahammer den gelb- rot-gefährdeten Müller (55.), Tosun kam für Lushi (68.). Der allgegenwärtige Kasim Rabihic hätte bei einem Konter fast das zweite FCP-Tor erzielt (59.). In der Schlussphase warfen die Unterfranken alles nach vorne, Arbnor Segashi rettete bei einem Schuss von Marius Willsch auf der Linie (73.). Ein weiterer Rabihic-Konter brachte die Entscheidung, Tosun spitzelte den Schuss seines Kollegen in den FCS-Kasten (1:2, 82.). Direkt danach musste Rabihic mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz, für ihn ist das Jahr beendet. Der Dorfklub ist nun sogar Zehnter, mit satten sieben Zählern Vorsprung auf Relegationsrang 16. In Schweinfurt wackelt inzwischen der Stuhl von Trainer Gerd Klaus. Am kommenden Samstag ist der VfB Eichstätt in Pipinsried zu Gast (14 Uhr), sofern das Wetter mitspielt.

kho

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