Silvesterlaufparty in Pfaffenhofen

Riesige Silvesterlaufparty in Pfaffenhofen

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Grauer Himmel, tolle Stimmung, erstklassige Leistungen: Der „halbe Pfaffenhofener“ Benjamin Dillitz (Mitte, Startnummer 1248) gewann den Pfaffenhofener Silvesterlauf.
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Pfaffenhofen/Glonn -Rund 730 Aktive und doppelte so viele Zuschauer feiern im oberen Glonntal einen sportlich-fröhlichen Jahresabschluss.

Der 31. Dezember 2019 geht in die Pfaffenhofener Annalen als Tag der Rekorde ein: 730 sportliche Menschen jeden Alters waren auf dem Rundkurs um Pfaffenhofen und Wagenhofen unterwegs. 

Mindestens doppelt so viele Zuschauer drängelten sich im Start- und Zielraum sowie in der Eventhalle, in den Ortschaften feuerten die Bewohner die Läuferinnen und Läufer an. „Mit diesem Zuspruch hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet“, freute sich Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech. Das heimliche Ziel der kommunalen Organisatoren war, die 600-Teilnehmer-Marke zu knacken. „In den vergangenen Jahren hat es sich wohl herumgesprochen, dass wir hier eine schöne Veranstaltung aufgebaut haben“, so Zech weiter, „anscheinend gefällt es den Leuten bei uns.“ Klar, dass die Siegerinnen und Sieger voll des Lobes über die Strecke, die Organisation und das Wetter waren; „dafür können wir nichts“, schmunzelte Zech. Anja Kobs aus Alling lief im sommerlichen Outfit zum Sieg über die zehn Kilometer, in sehr guten 40:05 Minuten – ein neuer Streckenrekord. Die Mehrkämpferin, die 2017 Vize-Weltmeisterin im Duathlon wurde, hatte schon ein 5,5 Kilometer-Rennen in den Beinen, als sie in Pfaffenhofen antrat. Keine drei Stunden zuvor hatte sie den Silvesterlauf in Eichenau (Landkreis Fürstenfeldbruck) gewonnen; bei beiden Rennen diente ihr Andreas Brünnert (LG Stadtwerke München) als Tempomacher. Als schnellster Mann erwies sich wie im Vorjahr der „halbe Pfaffenhofener“ Benjamin Dillitz (LG Stadtwerke München), der in 32:41 Minuten ebenfalls einen neuen Streckenrekord aufstellte. Die Mutter des Adelzhauseners stammt aus Pfaffenhofen – im Ziel wurde er mit großem Hallo von seiner Verwandtschaft empfangen. „Ich kenne hier ja praktisch jeden“, grinste Dillitz von einem Ohr zum anderen. Er war dem Feld schon nach zwei Kilometern enteilt und baute seinen Vorsprung bis in Ziel aus. 

Hinter ihm hatten sich Fabian Schaffer (Tri Team FFB) und Jan Lettenmaier (LG Stadtwerke München) zu einem Tandem zusammen getan. „Wir haben uns während des Rennens abgesprochen, dass wir das Rennen gemeinsam bestreiten“, erzählte Lettenmaier, der sich dank seiner zahlreichen Auftritte in den Landkreisen westlich von München „fast schon wie ein Einheimischer vorkommt“, wie er bekannte. Kurz vor dem Ziel musste der 49-Jährige den 23 Jahre jüngeren Schaffert ziehen lassen. Lettenmaiers Zeit: 35:10 Minuten, Schaffert war fünf Sekunden schneller. Bester Landkreis-Athlet war einmal mehr Dirk Hohmann (Soli Dachau) als Fünfter (36:29) vor Timon Loderer (Forice 89 Dachau) als Sechster (36:47). Auf den Plätzen zehn bis 13 folgten drei Karlsfelder Triathleten Krispin Kistler (39:06), Jonas Schöneborn (39:20) und Christoph Schleich (39:21). 14. wurde Martin Böller (SG Indersdorf, 39:41). Die schnellsten Frauen aus dem Landkreis erwiesen sich die Dachauerin Daniela Arthofer als Achte (45:52), die langjährige Karlsfelder Triathletin Silke Träger als 14. (47:21), die Dachauerin Nicole Schröppel als 18. (48:34), die Landratsamt-Mitarbeiterin Ingrid Hofmann als 20. (49:25) sowie die Lokalmatadorin Jenny Tratz, die sich als 21. den Gemeindemeistertitel sicherte (50:35). Auf der halb so langen Distanz hatte die Unterschweinbacherin Anita Wittmann (22:20) Minuten und der Merchinger Andreas Weinberger (18:00) die Nase vorne.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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