FC Pipinsied siegt bei Schwabmünchen.

Rote Karte entschied Spitzenspiel zwischen Pipinsried und Schwabmünchen

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Der Zweikampf, der die Partie vorentscheidet: Schwabmünchens Kapitän Tim Uhde (rechts) drängt Pipinsrieds Stürmer Amar Cekic ab und gibt ihm gleich darauf einen Schubser Richtung Bande mit.

Pipinried/Schwabmünchen - FCP gewinnt mit 2:0 in Schwabmünchen – Cekic muss ins Krankenhaus, Tim Uhde sieht Rot.

Das Spitzenspiel der Bayernliga zwischen dem Primus FC Pipinsried und einem der spielstärksten Verfolger, TSV Schwabmünchen, erfüllte nur eine Halbzeit die hohen Erwartungen.

 Zur Pause stand es 2:0, nach einem Strafstoßtreffer von Steffen Krautschneider (45.) und einem Goalgetter-Tor von Pablo Pigl, der einen Pass von Krautschneider in Netz drückte (45.+3). Die spielentscheidende Szene spielte sich fünf Minuten vorher ab: TSV-Kapitän Tim Uhde gewann ein Laufduell gegen Amar Cekic und schubste den FCP-Wirbelwind bei hoher Geschwindigkeit in die Bande (40.). Cekic wurde mit einer Handverletzung vom Sanka ins Krankenhaus gebracht. Schiedsrichter Fabian Kilger zeigte Tim Uhde die Rote Karte und entschied auf Elfmeter. Schwabmünchens Trainer Fabio Maiolo fand die Doppelstrafe als zu hart. FCP-Coach Fabian Hürzeler war über das rüde Foul empört: „Einen Gegenspieler mit Absicht in die Bande zu stoßen, das geht gar nicht, das hat mit Fußball nichts zu tun.“ Den anschließenden Penalty hielt Hürzeler für nebensächlich. Aus gutem Grund: Sein Team dominierte schon vorher deutlich. Allein Daniel Leugner zog dreimal aus aussichtsreicher Position ab (15., 16. 23.), Pigl zweimal (10., 21.). „Wir hätten viel früher führen müssen“, monierte Hürzeler. 

Die Hausherren kamen nur einmal, dafür brandgefährlich, vor den Gästekasten, doch Rainer D‘Almeida scheiterte an einer Fußabwehr des FCP-Keepers Johann Hipper. Nach der Pause war die Luft raus. Die Schwaben verloren zudem zwei weitere Schlüsselspieler: Thomas Rudolph wegen einer Schulterverletzung (62.), Tim Uhdes Bruder Maik mit einer Ampelkarte, nachdem er den hinter ihn laufenden Paolo Cipolla mit dem Ellbogen attackiert hatte (78.). 618 Zuschauer beobachteten die Partie bei strahlendem Spätherbstwetter. Der FC Pipinsried hat vor dem letzten Spiel eines ereignisreichen Jahres sagenhafte 57 Punkte auf dem Konto. 

Gegen den FC Ingolstadt 2 könnte der Dorfklub am kommenden Samstag die avisierte 60-Punkte-Marke erreichen (Anpfiff 14 Uhr). Der Profi-Nachwuchs sendete am vergangenen Wochenende ein starkes Signal: Sie schossen Türkspor Augsburg mit 7:2 ab.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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