Fußball 

FCP schöpft wieder Hoffnung

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Thomas Berger (rechts) macht dem FCP wieder Hoffnung.

Pipinsried - Ex-Kapitän Berger erzielt 2:1 im Kellerduell gegen Rosenheim.

Der FC Pipinsried darf wieder hoffen. Der langjährige Kapitän des Dorfklubs, Thomas Berger, erzielte am Samstag das entscheidende 2:1 im Abstiegsderby gegen den Drittletzten TSV 1860 Rosenheim. Der FCP liegt nun gleichauf mit dem Vorletzten SV Heimstetten (29 Punkte), knapp hinter den Rosenheimern (16., 31) und dem FC Augsburg 2 (15., 32). Die Gäste aus dem Voralpenland waren vor der Pause durch einen Kopfballtreffer von Linor Shabani in Führung (0:1, 35.) gegangen, nachdem ihre Gastgeber ein halbes Dutzend hochklassiger Torchancen nicht nutzen konnten, zum Beispiel Kasim Rabihic nach einem Solo (9.), Amar Cekic mit einem 14-Meter-Schuss – den Ex-ASV-Mann Philipp Schmidt erstklassig vorbereitet hatte – oder erneut Cekic mit einem 18-Meter-Freistoß, den TSV-Keeper Mario Stockenreiter gerade noch um den Pfosten lenkte (32.). Die Rosenheimer bekamen kein Bein auf den Boden, bis deren Coach Thomas Kasparetti von einem 4-4-2 auf ein 3-5-2 umstellte. Prompt führte die Überzahl im Mittelfeld zu einer Balleroberung: der ungedeckte Philipp Maier lupfte das Leder aus 35 Metern auf den gleichfalls ungedeckten Linor Shabani – FCP-Keeper Thomas Reichlmayr reckte sich bei dessen Kopfball vergebens (0:1, 35.). Die Partie kippte, der TSV wollte nachlegen. Markus Einsiedler traf aus knapper Abseitsposition (41.), wurde aber zurückgepfiffen. Danijel Majdancevic zog aus kürzester Distanz ab – irgendwie brachte Reichlmayr seine Hand noch an den Ball (45.+2). Doch dann gelang den Gelb-Blauen unmittelbar nach Wiederanpiff der Ausgleich durch Luis Grassow: Rabihic zirkelte einen Freistoß von der Seitenauslinie in den Gäste-Strafraum, Grassow hielt seinen Schädel in die Flugbahn (1:1, 48.). Bei den Gästen war die Luft raus. Thomas Bergers Gewaltschuss zum 2:1 (69.) wirkte schon wie eine Vorentscheidung – die Rosenheimer waren nicht mehr in der Lage zu antworten. Nicht einmal, als Rabihic nach 80 Minuten die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels sah. Die FCP-Spieler und ihre Fans jubelten nach dem Schlusspfiff, darunter auch Landrat Stefan Löwl, der lobte: „Ein absolut verdienter Sieg!“ Führungsspieler Maximilian Zischler feuerte seine Kollegen an: „Jetzt ist alles wieder möglich!“ Am kommenden Freitag muss der FCP beim Sechsten FC Memmingen antreten (19.30). Allerdings ohne den gesperrten Rabihic.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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